Schule vorbei, und wie geht es weiter? Ausbildung, Studium oder doch etwas ganz anderes? Für viele junge Menschen ist die Entscheidung nicht leicht. Einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten bot die ZAK-Ausbildungsmesse im Lüdenscheider Kulturhaus. Am Donnerstag, 17. September, und Freitag, 18. September, präsentierten sich dort mehr als 100 Ausbildungsbetriebe und informierten über ihre Angebote.

Berufe entdecken und Kontakte knüpfen

Die Messe richtete sich insbesondere an Jugendliche, die noch nicht wissen, wohin ihr beruflicher Weg führen soll. Schulklassen, aber auch Schüler, die am Nachmittag mit ihren Familien vorbeischauten, konnten sich bei zahlreichen Ausbildungsbetrieben informieren – vom Handwerk über den Einzelhandel bis hin zum öffentlichen Dienst. Dabei kamen sie häufig auch mit jungen Azubis ins Gespräch, die selbst erst vor Kurzem vor der Frage standen, wie es für sie nach der Schule weitergeht. Darüber hinaus gab die Messe Einblicke in duale Studiengänge und mögliche Praktika.

Eine junge Frau in einem grünen T-Shirt mit der Aufschrift „SEI EIN HELFER IM LEBEN EINES KINDES“ spricht gestikulierend mit einer Person, die einen blauen Hidschab trägt.
Über 100 Ausbildungsbetriebe stellten sich bei der ZAK-Ausbildungsmesse im Lüdenscheider Kulturhaus vor.
Foto: Jung

Mit kreativen Ideen um Nachwuchs werben

Die Betriebe präsentierten sich offen und auf Augenhöhe und versuchten mit besonderen Aktionen, die jungen Besucher an ihre Stände zu locken. So konnten Interessierte an einem Stand Handschuhe ausprobieren, die Symptome der Parkinson-Krankheit simulieren sollten. Andere Unternehmen setzten auf eine abgewandelte „Bier-Pong"-Variante oder einen Mini-Kicker. An einem weiteren Stand waren die Jugendlichen außerdem dazu aufgerufen, über das interne „Jugendwort des Jahres" abzustimmen.

Eine lächelnde Frau schreibt mit einem Marker auf einen gelben Klebezettel an einem Whiteboard, auf dem weitere Zettel mit Begriffen wie „Crashout“ und „Ragebait“ hängen.
An einem Stand waren die Jugendlichen außerdem dazu aufgerufen, über das interne „Jugendwort des Jahres" abzustimmen.
Foto: Jung

„Nutzt die Chance"

Organisator der ZAK-Ausbildungsmesse war auch in diesem Jahr die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) in Zusammenarbeit mit der Stadt Lüdenscheid. Bürgermeister Sebastian Wagemeyer ermutigte die Jugendlichen bereits im Vorfeld, die Messe zur Berufsorientierung zu nutzen: „Ergreift die Chance, bei der Messe nach einem passenden Praktikumsplatz zu suchen. Nirgendwo sonst kommt ihr so schnell und mühelos mit so vielen unterschiedlichen Unternehmen in Kontakt."