So wurden am Samstag, 18. Juni, gegen 23.30 Uhr Polizeibeamte auf eine junge alkoholisierte Frau aufmerksam gemacht, die mit leeren Glasflaschen auf eine Scheibe der Postfiliale an der Frankfurter Straße einschlug. Als die Polizeibeamten sie ansprachen, bewarf sie diese mit den Flaschen. Die Einsatzkräfte nahmen sie zur Verhinderung weiterer Straftaten mit.
Die 19-jährige wehrte sich durch Schlagen, Beißen und Spucken und beleidigte die Beamten. Sie konnte ihren Rausch im Gewahrsam der Polizei in Lüdenscheid ausschlafen und bekam Anzeigen wegen Bedrohung, Beleidigung und eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
Am Sonntagabend, 19. Juni, wählte ein 23-jähriger Mann unzählige Male den Notruf 112, weil er – wie er vorgab – Streit mit einem anderen Mann habe. Die Polizei fuhr zum Bahnweg und forderten den offensichtlich unter Drogeneinfluss stehenden 23-Jährigen auf, nicht mehr weiter den Notruf zu betätigen. Danach war eine halbe Stunde Ruhe, bis er wieder begann, die 112 anzuwählen.
Die Polizeibeamten fuhren erneut zum Bahnweg. Sie sprachen einen Platzverweis aus, dem er jedoch nicht folgte und den Polizeibeamten stattdessen vor die Füße spuckte. Als sie ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam mitnehmen wollten, biss er einer Polizeibeamtin in den Handschuh. Auch im Fahrzeug spuckte er auf die Sitze. Die Polizei ermittelt wegen Missbrauchs von Notrufen und eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.








