Wie die Zusammenarbeit der fünf südwestfälischen Kreise nach der Regionale 2025 weiterentwickelt werden kann, stand im Mittelpunkt des Südwestfalen-Konvents in der Schauburg Iserlohn. Mehr als 200 Gäste aus Kommunen und Verwaltung, Wirtschaft, Politik sowie aus Kultur, Natur und Ehrenamt nahmen teil.
In Workshops tauschten sie sich über Perspektiven und künftige Herausforderungen der Region aus. Zentrales Thema war das „Handlungskonzept Südwestfalen 2040“, das bis zum Sommer fertiggestellt werden soll.
Fünf Gestaltungsfelder im Fokus
Beim Konvent wurde der aktuelle Stand des Konzepts erstmals vorgestellt und diskutiert. Es umfasst die fünf Gestaltungsfelder „Wirtschaft und Arbeit“, „Natur und Landschaft“, „Energie“, „Wohnen, Mobilität und Versorgung“ sowie „Bildung und Kultur“. Für diese Bereiche liegen Zielvorschläge vor, die in den Workshops ergänzt und priorisiert wurden.
Fotogalerie
Praxisorientiertes Konzept angestrebt
Das „Handlungskonzept Südwestfalen 2040“ soll als Arbeitsgrundlage für Akteure in der Region dienen, darunter Kreise und Städte, Wirtschaftsorganisationen, Tourismusverbände und Hochschulen. „Papier ist geduldig — die Zukunft nicht. Entscheidend ist, dass wir die Themen mit Energie, klarem Kurs und echtem Gestaltungswillen anpacken. Wer zögert, lässt Chancen liegen“, betonte Ralf Schwarzkopf, Landrat des Märkischen Kreises und Aufsichtsratsvorsitzender der Südwestfalen Agentur.
Zusammenarbeit als zentraler Faktor
Zahlreiche Projekte, Fördermittel in Millionenhöhe sowie die wachsende Wahrnehmung der Region auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene gelten als Ergebnisse dieser Kooperation. Vor dem Hintergrund knapper Ressourcen und steigender Anforderungen wurde die weitere Zusammenarbeit als wesentlich hervorgehoben. „Ihr dürft nicht nachlassen, denn andere Regionen schlafen nicht“, betonte Dr. Olaf Arndt von der Prognos AG.
Weiterer Zeitplan
Der Entwurf des Handlungskonzepts wurde in den vergangenen Monaten von einer regionalen Arbeitsgruppe erarbeitet. Die Ergebnisse des Konvents werden nun in die Weiterentwicklung einbezogen. Die Fertigstellung ist für den Sommer vorgesehen. Auftraggeber sind die fünf südwestfälischen Kreise sowie der Verein „Wirtschaft für Südwestfalen“ mit mehr als 450 Mitgliedsunternehmen. Die Koordination übernimmt die Südwestfalen Agentur.









