„Warum so eine Antwort zwei Monate dauert, weiß ich nicht“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat. Gemeinsam mit Thorsten Schick hatte die Verwaltung bereits im Januar ein Schreiben an Straßen.NRW geschickt, um sich gemeinsam vor Ort einen Bild zu machen. Straßen.NRW hatte verkündet, zeitnah mit dem Bau eines neuen Radwegs zu beginnen. Wie bereits berichtet, wäre der Neubau mit einer weiteren Ampelanlage verbunden, die dann nur kurz hinter der Brückenampel installiert würde. Bei der damaligen Verkehrssituation ein Desaster. Nun hat sich die Verkehrssituation allerdings verändert. Durch die Sperrung der Brücke in Altena ist deutlich weniger Verkehr in Nachrodt, insbesondere der Schwerlastverkehr hat abgenommen. Vielleicht wäre der Zeitpunkt also doch nicht so schlecht.
„Als Direktorin des Landesbetriebes gibt es für mich nur ganz wenig Möglichkeiten, wie bei der zurückliegenden Hangsicherung, für Einzelprojekte in den Regionen mich in die Projektdetails einzuarbeiten, und diese in Ortsterminen zu vertreten“, heißt es im Schreiben von Petra Beckefeld. Stattdessen schlägt sie nun ein Gespräch mit dem Niederlassungsleiter für Südwestfalen, Ludger Siebert, vor. „Wir werden ihn auf jeden Fall sofort kontaktieren und um einen Termin bitten“, sagt die Bürgermeisterin. Denn Beckefeld versprach: „Ich versichere Ihnen, dass der Landesbetrieb gesprächsoffen und in seiner Baudisposition noch nicht festgelegt ist.“ Die Idee, den Radweg zeitnah zu bauen, sei einer Überlegung entsprungen, das Projekt Lennebrücke in einem ersten Bauanschnitt mit einem Radweg anzugehen. „Da eine bereits vorhandene Verkehrsbeschränkung koordinierbar mit einer weiteren Einschränkung an anderer Stelle wäre“, heißt es in dem Schreiben weiter. Zudem sei das Vorhaben nur ein Vorschlag an die Bürgermeisterin gewesen und keine „unverrückbare Absichtserklärung“.
Ob der Radweg und die damit verbundene halbseitige Sperrung nun kommt, bleibt also abzuwarten.









