Winkeln. Es war eher ein Zufall, dass das Dorffest auf Pfingsten fiel. Denn traditionell veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Schalksmühle/Winkeln das Fest am vierten Wochenende im Mai. Deshalb hatten sie diesmal sogar noch Glück. Denn der Sonntag war komplett für die Brückensprengung im Sterbecker Tal vorgesehen.
Hier hatten nicht nur die rund 30 Mitglieder der Feuerwehr Winkeln ihren Einsatz – sie waren für die Verkehrssicherung zuständig -, es hätten auch keine Besucher kommen können, da die Straßen wegen der Sprengung gesperrt waren und nur Anwohner durchgelassen wurden. So blieb den Ausrichtern aber noch der Pfingstmontag.
Am Samstag hatte die Feuerwehr zur Vorsprengparty – inklusive Cocktail-Bar – eingeladen. Nach gemütlichem Beginn sorgte ab 20 Uhr ein DJ für Stimmung – bis zum Ausklang in geselligen Runden. Gegen drei Uhr morgens endete der erste Festtag. „Wir mussten ja am nächsten Tag gegen sieben Uhr im Einsatz rund um die Sprengung sein“, erklärte Gavin Kämper, Pressesprecher und „Kommunikator“ der Feuerwehr Winkeln.
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Die ebenfalls traditionelle Los- und Schießbude mit „tollen“ Preisen war auch wieder am Start. Für die Kleineren war ein Hüpfburg aufgebaut, Interessierte konnten die Feuerwehrfahrzeuge begutachten, die aus der neuen Halle gefahren wurden, damit Platz für Cocktailbar, Losbude und eine weitere Theke war. Für das leibliche Wohl war mit Grillspezialitäten und etlichen Kuchenspenden – selbstgebacken – auch gut vorgesorgt.
„Die Tortenplanung war logistisch schwierig. Wir haben’s aber in den Griff bekommen“, sagte Gavin Kämper. Der Erlös fließt in die Kasse der Feuerwehr, die das Geld für die Kameradschaftspflege nutzt: „Entweder machen wir zusammen von dem Gewinn eine kleine Fahrt oder nutzen das Geld für unser Frühlingsfest“, weiß Kämper.
Am Montag war dann die Nachsprengparty als Frühschoppen angesagt. „Bei dem Superwetter ist es toll, dass wir dank Pfingsten noch den Montag haben. Es gab Platzkonzerte mit den Jagdhornbläsern und dem Volmetaler Blasorchester, die zusätzlich für Stimmung gesorgt haben“, erzählt Kämper. Unter den Gästen: sehr viel Mitglieder befreundeter Löschzüge, die schon am frühen Nachmittag für ausgelassene Stimmung sorgten.
Eine kleine Anekdote am Rande: „Die japanische Reisegruppe, die etliche Jahre stets zum Dorffest kam war leider schön länger nicht mehr hier“, erklärte Kämper. Ob vielleicht der Eintrag aus dem japanischen Deutschland-Reiseführer herausgenommen wurde, wusste Gavin Kämper auch nicht.
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