Mit Führungen durch die Gruppenräume, kreativen Mitmachangeboten und vielen Gesprächen veranstaltete die Kita Wunderland am Samstag, 13. Juni, einen Tag der offenen Tür. Rund 100 Besucher nutzten die Gelegenheit, die Einrichtung kennenzulernen — und gleichzeitig ein neues Spielgerät für den U3-Bereich zu unterstützen.

„Wir freuen uns, dass so viele Menschen gekommen sind“, betont Yvonne Kircher, Einrichtungsleiterin. Anlass für die Veranstaltung sei in diesem Jahr nicht nur die Vorstellung der Einrichtung gewesen, die kürzlich renoviert wurde und sich nun „in neuen Farben“ präsentiert. Es sollte auch Geld für ein neues U3-Spielgerät gesammelt werden.

Spenden für neuen Rutschenturm

Der Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken kommt einem neuen Spielgerät für die jüngsten Kinder zugute. „Es soll ein Rutschenturm entstehen“, erklärt Kircher. Finanziert wird die Neuanschaffung durch den Träger Sentiris, den Förderverein sowie die Einnahmen der Veranstaltung.

Für die Besucher gab es zahlreiche Mitmachangebote. Neben einem Glücksrad konnten sie Buttons gestalten, sich mit Glitzer- und Bewegungstattoos verzieren lassen oder einer Vorlesegeschichte lauschen. Auch Fußballdarts und ein großes „Vier gewinnt“-Spiel sorgten für Unterhaltung. Eltern, die mehr über die Einrichtung erfahren wollten, konnten außerdem an einer Führung durch die Räumlichkeiten am Nocken teilnehmen.

Teiloffenes Konzept bietet viele Möglichkeiten

Während der Führungen erhielten die Besucher auch Einblicke in das pädagogische Konzept der Kita. „Wir sind teiloffen“, erläutert Kircher. Die U3-Kinder verfügen oben über ihren eigenen Bereich, während sich die älteren Kinder auf der gesamten unteren Etage bewegen können.

„Die Kinder dürfen sich hier morgens verteilen“, erklärte Kircher. Ihnen stehen dabei verschiedene Bereiche zur Verfügung — darunter ein Bewegungsraum, Puppenecken sowie der sogenannte Wunderraum. „Dort finden ruhigere Sachen statt, Vorschul- oder Kleingruppenarbeit“, so die Einrichtungsleiterin.

Enge Zusammenarbeit mit Schule und Bücherei

Derzeit werden in der Einrichtung 55 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren betreut. Die Kita arbeitet eng mit der örtlichen Grundschule zusammen. „Wir dürfen an drei Vormittagen in der Woche mit den Großen in die Turnhalle der Grundschule rübergehen“, berichtet Kircher.

Auch mit der Bücherei besteht eine Kooperation. Regelmäßig werden Bücher ausgeliehen und in der Kita genutzt. Zudem bewirbt sich die Einrichtung aktuell um das Buch-Kita-Gütesiegel. „Das Ergebnis gibt es aber erst im Herbst“, sagt Kircher.