Bisher, so SPD-Fraktionschef Rolf Puschkarsky, habe die Fraktion der Grünen und die der UWG Zustimmung signalisiert. Er rechnet auch damit, dass sich CDU und FDP der Initiative anschließen. Ziel ist es, den BEA-Betrieb, einen Linienbedarfsverkehr für den ländlichen Raum um Valbert über das geplante Projektende 31. Dezember 2024 hinaus fortzusetzen. Eine Entscheidung hierüber soll im Kreistag im Juni fallen.
Pflöcke für Kreistag einschlagen
„Es gibt Stimmen im Kreistag, die das infrage stellen“, sieht Puschkarsky Handlungsbedarf. Mit dem Antrag will die SPD Meinerzhagen die Dringlichkeit deutlich machen und Bedarf untermauern. Den Antrag hatte er den Ratsfraktionen zum Wochenende zugeleitet.
Nach einem zustimmenden Ratsbeschluss soll die Aufforderung an den Kreis und die MVG weitergeleitet werden. „Uns ist das wichtig, auch wenn es Geld kostet“, begründet Puschkarsky die Initiative.
Angesichts von rund 1760 Fahrten monatlich sieht er den Bedarf als gegeben an. Im „Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Struktur und Verkehr“ des Kreises war das Modellprojekt, das mit 1,3 Mio. Euro (zu 75 Prozent) aus Landesmitteln über das Projekt „Mobil.NRW“ gefördert wird, erst kürzlich als erfolgreich dargestellt worden.

INFO:
Das BEA-Mobilitätsangebot steht wochentags von 5 bis 24 Uhr zur Verfügung. Am Wochenende sowie am Feiertag fährt „BEA“ von 7 bis 24 Uhr. Fahrgäste können eine Fahrt über die „BEA“-App oder telefonisch buchen. Der Märkische Kreis hatte die MVG mit der Umsetzung des Projekts beauftragt. BEA steht dabei für das Konzept: „Bestellen, Einsteigen, Ankommen. Neben den regulären Bushaltestellen im Raum Valbert werden auch „virtuelle Haltestellen“ angefahren. Mit den rund 100 Haltepunkten soll eine flächendeckende Versorgung sichergestellt werden.









