Biker, die eine Panne haben, den Reifen füllen oder den Akku laden wollen, können sich hier künftig selbst helfen. Griffbereit, an ummantelten Seilen gesichert, stehen Werkzeuge zur Verfügung, um Schrauben nachzuziehen oder mit einem Reifenheber Schläuche zu wechseln.
„Die E-Bikes haben zugenommen“, sieht Sparkassen-Vorstand Roman Kappius durchaus Bedarf. Er war an der See auf solche Stationen aufmerksam geworden. Der Wunsch, eine Radstation einzurichten, „kam auch aus Reihen der Mitarbeiter“, sagt er.

Die Frage war: wo das Rad abstellen und wo laden? 35 von ihnen – und damit etwa ein Drittel der Sparkassen-Beschäftigten – nutzen bereits ein Job-Rad, das der Arbeitgeber fördert.
„Idealer Standort“
Mit der Platzierung der Station gegenüber des Tourismusbüros sei zudem ein idealer Standort gefunden worden. Radler, die vom Bahnhof kommen und sich informieren, können auf kurzem Weg noch Luft auffüllen oder den Akku für die Tour aufladen – und das kostenlos. Den Ladestrom sponsert die Sparkasse. Die ist schon einige Zeit lang in Richtung E-Mobilität unterwegs.
Kappius verweist auf Stromer im eigenen Fuhrpark und die Ladestation für Pkw, die vom Parkplatz und von der Volmestraße aus zugänglich ist. Sie werde „relativ gut angenommen“, so Kappius. Das wünscht er sich auch für das Lastenrad. Es könne im Nahbereich „eine echte Alternative sein“. Interessenten können das E-Bike mit Ladebox Rad kostenlos ausleihen, um diese Form der Mobilität zu testen.

Was die Radstation vorm Sparkassen-Eingang in der Fußgängerzone angeht, ist Kappius zuversichtlich, „dass das gut angenommen wird.“ In den nächsten Tagen soll die Station voll funktionsfähig sein. Wenn es gut läuft, will die Sparkasse auch Radlern in Kierspe diesen Service bieten.









