Einst war es eine schrille Idee, einen Weihnachtsmarkt im Hochsommer zu veranstalten. Inzwischen ist der kleine Markt Kult. Hunderte pilgern mit Shorts, Shirt, Sonnenbrille und Nikolausmütze durch das kleine Dorf. „Norbert holt gerade auch die Schneekanone“, erzählt Gisela Gundermann-Grebe gut gelaunt. Denn ein bisschen weiß – wenn auch nur durch Schaum, soll es natürlich sein. Auch die Aussteller sind bereits in den letzten Vorbereitungen. Die Weihnachtswichtel bekommen noch ihre Mützen, die letzten Krippenfiguren werden gegossen und die Weihnachtsplätzchen sind im Ofen.
Am Samstag, 19. August, öffnen die Standbetreiber ihre Stände um 18 Uhr. Am Sonntag, 20. August, bereits um 11 Uhr. Ordentlich schwitzen wird vermutlich der Nikolaus, der natürlich auch im Hochsommer mit Stiefeln, Mantel und Mütze kommt. Nur die Rentiere lässt er zuhause. Denen ist es zu warm. Dafür kommt er mit der Ponykutsche. Gegen 14.30 Uhr wird er auf dem Fest erwartet. Im Gepäck hat er natürlich auch eine kleine süße Überraschung für die Kinder. Die Band Corners & Edges wird ab 15 Uhr auf einer kleinen Bühne spielen – selbstverständlich haben die Musiker auch das eine oder andere Weihnachtslied im Gepäck.

Kulinarisch werden die Besucher auch verwöhnt. Neben Kuchen und Würstchen gibt es Glühwein – der gehört schließlich zu jedem Weihnachtsmarkt dazu. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass ein Parkplatz ausgewiesen wird. Die Besucher sollen nicht ins Dorf fahren. Dort gibt es keine Park- und nur sehr schlechte Wendemöglichkeiten.









