Heiß war es beim Sommerfest am Bürgerzentrum am Donnerstag, 29. August. Da es auch keine Möglichkeit gab, mit Sonnenschirmen für ein bisschen Schatten zu sorgen, zogen es einige Gäste auf Grund der Temperaturen sogar vor, die Feier ins Innere des Gebäudes zu verlegen. „Wir hatten hier drei große, schwere Schirmständer im Außenbereich stehen, damit wir Sonnenschirme hätten aufstellen können, aber die wurden leider gestohlen“, bedauert Mandy Klotz, die das Sommerfest in gewohnt guter Manier organisiert hatte.
Einige Besucher waren aber gut organisiert und nutzen ganz pragmatisch einfach ihre in weiser Voraussicht mitgebrachten Regenschirme als Sonnenschutz. Dem Spaß am gemeinsamen Kaffeetrinken, Grillen und dem Zuhören der bekannten Songs, die das Duo De Entertainer präsentierte, taten die Temperaturen also keinen Abbruch. Nachdem das Buffett offiziell von Bürgermeister Michael Brosch eröffnet wurde, fanden die Würstchen und Salate auch einen guten Absatz.

Rüdiger Potthoff Stiftung stellt sich vor
Als besonderer Gast war Eveline Klawin eingeladen, die als Vorstandsmitglied der Rüdiger-Potthoff-Stiftung deren Programm vorstellte. Tanztees und Fahrten zu Ausstellungen, Konzerten und Lesungen gehören zu den Angeboten, die Senioren die Möglichkeit geben sollen, in Gemeinschaft Spaß zu haben und sich auch im Alter noch weiter zu bilden. Vor allem möchte die Stiftung auf diese Weise ihren Teil dazu beitragen, der Vereinsamung im Alter entgegenzuwirken.
Die Tanztees, die jeweils unter einem besonderen Motto stehen, finden alle im Schloss Haus Rhade statt. Für einen geringen Kostenbeitrag von fünf Euro pro Person gibt es neben der Musik je nach Motto-Thema Büttenreden, einen Besuch des Nikolauses und passende Getränke und Leckereien. Die Theater- und Konzertbesuche und die Lesungen sind sogar gänzlich kostenlos für die Senioren. Prospekte mit den kommenden Terminen wurden von Eveline Klawin verteilt.

Es war das letzte Sommerfest der Stadt, das Mandy Klotz ausgerichtet hat. „Wie es demnächst weitergeht, weiß ich nicht“, sagt die städtische Mitarbeiterin, die durch die Änderungen in den Fachbereichen nun nicht mehr für die Senioren zuständig ist.
27 Jahre war sie für die verwaltungstechnischen Aufgaben rund um das Bürgerzentrum zuständig und organisierte in dieser Zeit auch die beliebte monatliche Kaffeetafel. Bis November sind die Treffen von ihr auch noch weiter geplant. Auch danach wird es diese Zusammenkunft weiterhin geben, erklärte Yvonne Behnke vom Fachbereich 2, allerdings stünden dafür noch personelle Veränderungen an. Die Senioren müssten sich aber keine Sorgen machen, die monatliche Kaffeetafel werde es auch weiterhin geben.










