Brücken sind eindrucksvolle Symbole: Sie stehen für Verbindung, Aufbruch und neue Wege – zugleich können sie, wie im Fall der Rahmedetalbrücke, auch für marode Infrastruktur und die Abhängigkeit vom Individualverkehr stehen. Die Museen der Stadt Lüdenscheid widmen sich ab Donnerstag, 18. Juni, in einer Sonderausstellung diesem Thema.

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„Die Brücke. Traum und Albtraum einer Stadt“ heißt die Ausstellung, die im Rahmen des Projekts „Kultureller Brückenschlag Lüdenscheid–Hagen“ als Teil des Regionalen Kultur Programms NRW zu sehen ist.

Die Sonderausstellung von den Museen der Stadt Lüdenscheid beleuchtet die unterschiedlichen Facetten rund um die Rahmedetalbrücke und ihre Bedeutung für die Stadt — von historischen Postkarten zum Autobahnbau über Exponate, die den „Alltag im Ausnahmezustand“ im über Jahre hinweg stark belasteten Straßensystem Lüdenscheids dokumentieren, bis hin zu künstlerischen Arbeiten von Schülerinnen und Schülern, die ihre eigenen Perspektiven auf das Thema Brücke einbringen.

Erfahrungen der Bürger im Fokus

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den persönlichen Erlebnissen der Menschen vor Ort. In Zusammenarbeit mit dem Geschichts- und Heimatverein sammeln die Museen individuelle Erlebnis berichte aus den vergangenen viereinhalb Jahren. Dafür steht eine sogenannte „Fernsprecher“-Station bereit, an der Ausstellungsbesucher ihre Erfahrungen teilen können. So sollen die Eindrücke und Erinnerungen an diese bundesweit außergewöhnliche Situation für die Zukunft bewahrt werden.

Eröffnung mit musikalischer Begleitung

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 18. Juni, um 18 Uhr im Foyer der Museen an der Sauerfelder Straße 14 eröffnet. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie die Sänger des Lüdenscheider Männerchores gestalten das Eröffnungsprogramm inhaltlich und inhaltlich.