Martin Witscher hatte auf Anfrage die genaue Zahl der Vorschläge nicht parat, wusste aber, dass das Spektrum der Kandidaten „breit gefächert“ ist. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, die das Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stellt. Während andere Kommunen schon seit dem Start in 2018 den NRW-Heimatpreis ausschreiben, nutzte Meinerzhagen diese Möglichkeit erst zum zweiten Male.
Die Jury, die über die Vergabe entscheidet, soll in etwa zwei Wochen zusammentreten. Die Preisverleihung ist dann für Dezember vorgesehen, umreißt Martin Witscher den Zeitplan. Bis zu drei Personen oder Institutionen können ausgezeichnet werden. Das Preisgeld wird dann aufgeteilt.
Der Heimatpreis gehört zu den fünf Bestandteilen des Förderprogramms „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Wer bei der Preisvergabe leer ausgeht, aber noch Starthilfen für kleinere Projekte braucht, kann sich um „Heimat-Schecks“ bewerben. 1.000 dieser Hilfen zu jeweils 2.000 stellt das Land zur Verfügung, um guten kleinen Ideen zum Durchbruch zu verhelfen.









