„Die Brücke ist sicher. Es geht heute darum, die Pontons untereinander zu stabilisieren“, erklärt Benjamin Muck, stellvertretender Leiter des THW Altena. Damit die Pontons ruhiger liegen bei dem hohen Wasserstand, werden sie mit Spezialstahlstangen miteinander verbunden. Die Arbeiten sind durchaus aufwendig und nicht ganz ungefährlich. Daher ist auch die Feuerwehr wieder mit im Einsatz.
„Wir sind heute wieder mit den Strömungsrettern und der Drohneneinheit vor Ort. Zudem hat die Einheit Nachrodt heute Morgen wieder den Schlauch an der alten Brücke gespannt“, erklärt Jens Klatt, Leiter der Nachrodt-Wiblingwerder Feuerwehr. Der Schlauch dient der Sicherheit. Würde ein Arbeiter ins Wasser fallen, kann er sich daran festhalten und wird nicht abgetrieben. Hinzu kommen die Strömungsretter an verschiedenen Stellen, die in so einem Fall zur Stelle sind.

Schon seit 9 Uhr sind die Einsatzkräfte in Nachrodt aktiv. Bisher laufe alles nach Plan. Die Brücke ist nun so gesichert, dass sie so ruhig wie möglich im Wasser liegt.
Wie lange die Brücke noch in Nachrodt stehen wird, ist derzeit völlig unklar. Straßen.NRW braucht einen Pegel von 1,30 Meter, um weiter die Untersuchung des zweiten Pfeilers vorzubereiten. Beim derzeitigen Pegel sind die Arbeiten zu gefährlich.









