Ortwin Schmidt, der Vorsitzende des SGV Dahlerbrück, eröffnete die Jahreshauptversammlung mit der üblichen Begrüßung, ließ allerdings zunächst eine Schweigeminute zum Gedenken der Verstorbenen Hannelore Wagner und Ralf Mackenbach abhalten. Anschließend folgte der Bericht des Vorsitzenden, wobei er auf die Mitgliederwerbung als „großes Problem“ hinwies.
Obwohl der Verein ein tadelloses Vereinsheim, Wanderungen für „Jung und Alt“ sowie gesellige Abende und Aktivitäten wie die Wanderwoche im Schullandheim angeboten hat, ist die Mitgliederzahl rückläufig. Der Vorstand sucht nach Lösungen und Ideen, um neue Mitglieder zu werben und das Image des „Alte-Leute-Vereins“ zu vermeiden. Erwähnenswert sei auch, dass die Auswirkungen von Corona langsam abklingen würden und die Teilnahme an den Angeboten des Vereins wieder das alte Niveau erreicht hätten, so Schmidt.
Im vergangenen Jahr seien einige Investitionen erfolgt, wie etwa die Teilerneuerung des Daches, Im kommenden Jahr seien nun die Erneuerung des Handlaufs und die Verbesserung der Beleuchtung am Zuweg zur Hütte geplant. Finanziell Unterstützung erhalte man durch die örtliche Sparkasse und die Gemeinde. Die Mitgliederzahl habe sich von 131 am 27. August 2022 auf jetzt 126 verringert.
Bei den Berichten der Abteilungs-Fachreferenten erzählte Wegewart Jürgen Weber, dass der Wegezustand sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert habe. Er hatte die Zustände und Markierungen wieder geprüft sowie die umliegenden Flächen inspiziert. Allerdings könne es vorkommen, dass vereinzelte Wege infolge von Holzarbeiten für einen Tag gesperrt sein könnten. Im April oder Mai sollen dann neue Wegmarkierungen angebracht werden. Hierfür spendiere das Regionalforstamt sieben Pfosten.
Die Wanderwartin Corinna Ramke erklärte, dass im ersten Quartal Zweidrittel aller Veranstaltungen abgesagt werden mussten. Sehr gut besucht waren die Hüttenabende.
Die Wanderführerin der Mittwochsgruppe, Elke Schmidt, berichtete, dass der Höhepunkt im Oktober die Wanderung auf Wangerooge war. Diese Wanderung soll in diesem Jahr wiederholt werden. Sie bedankte sich bei allen, die sie bei der Wanderung und in der Hütte unterstützt hatten.
Kassenwart Rüdiger Ramke stellte fest, dass der Kassenstand um 300 Euro verbessert wurde – trotz einiger Ausgaben in Höhe von 6000 Euro. So wurde mit einem Teil des Geldes das Dach an der Hütte verbessert. Weniger erfreulich, aber dennoch einstimmig beschlossen, wurde die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge um vier Euro pro Jahr.
Da Georg Pütz als Kassenprüfer des Vereins ausscheidet, wurde Frank Tietze auf Vorschlag des Vorstandes einstimmig als neuer Prüfer gewählt.
Der wohl imposanteste Tagesordnungspunkt der Versammlung waren die Ehrungen: So wurden Annemarie Piotrowski, Gaby Scharpe und Hans Scharpe für 10, Karin Berker für 25, Ruth Rössler für 40 und Christel Clever für 70 Jahre Vereinsmitgliedschaft geehrt.
Alle Jubilare, die seit der letzten Jahreshauptversammlung am 18. Januar 2020 infolge der Corona-Pandemie nicht geehrt werden konnten sowie alle runden Geburtstage (80, 85, 90, 95) würden zu einer internen Feier in der Vereinshütte eingeladen, so Schmidt. Der Vorsitzende beendete nach rund einer Stunde die Jahreshauptversammlung und dankte den Mitgliedern für ihre Teilnahme.
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