„Wir brauchen dort ein Konzept für eine Gemeinwohlfläche“, begründete Simon Thienel, Kämmerer der Stadt Halver, die Entscheidung der Verwaltung. Ein solches wäre seitens des Investors bislang jedoch immer noch nicht vorgelegt worden.
Auf dem insgesamt rund 10.885 Quadratmeter großen Gebiet in Oberbrügge-Ehringhausen sollte ursprünglich ein Seniorenquartier entstehen – so zumindest hatte es der Rat in seiner Sitzung vom 22. Juni 2022 entschieden.
„Ein Seniorenquartier würde dort gut tun“
Kristian Hamm (UWG) sprach sich in der Sitzung dafür aus, an dem Bebauungsplan festzuhalten und schlug vor, noch abzuwarten: „Ein Seniorenquartier würde dort gut tun.“ Auch Jürgen Wichert (SPD) stimmte ihm zu und äußerte den Wunsch, noch weitere Gespräche mit dem Investor zu führen.
„Wir nehmen den Plan sofort wieder auf, sobald ein Konzept vorliegt“, versprach Simon Thienel daraufhin. Bislang jedoch läge ein entsprechendes Konzept – trotz der Gespräche, die regelmäßig mit dem Investor geführt worden seien – noch nicht vor.
Abstimmung soll im Rat erfolgen
Schlussendlich folgte das Gremium dem Vorschlag von Martin Kastner (SPD), der das Projekt auch ungern „beerdigen“ wollte, nachdem auch der Investor bereits Geld und Zeit investiert hätte, über die Beschlussvorlage in der nächsten Ratssitzung am Montag, 25. September, abzustimmen.









