Rund 150 eingetragene Selbsthilfegruppen gibt es im Märkischen Kreis, in denen sich Betroffene gegenseitig stützen und Halt geben: egal ob es sich um eine Behinderung, chronische Erkrankung, Abhängigkeit, ein psychisches Problem oder psychosoziale, familienbezogene und andere gesellschaftsrelevante Anliegen handelt.
In der Wanderausstellung „Selbsthilfe bewegt“ präsentiert der Wohlfahrtsverband „Der Paritätische“ lokale Selbsthilfegruppen mit 26 Roll-Ups sich, ihre Themen und ihre Arbeit. Zu sehen sind diese informativen Banner im Schaufenster des ehemaligen Kaufhauses Gassmann sowie im Eingangsbereich des Multimedicums.
Organisiert wird die Ausstellung von der Selbsthilfe-Kontaktstelle Märkischer Kreis als zentrale Anlaufstelle für alle Bürger, die Informationen, Beratung und Unterstützung bei Fragen rund um das Thema Selbsthilfe suchen. Eng vernetzt mit anderen Unterstützungseinrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen in der Region, können hier auch weitere Kontakte vermittelt werden.
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„Wir freuen uns, dass mit dieser Wanderausstellung die Aufmerksamkeit auf dieses Thema gelenkt wird“, so Sabrina Müller vom städtischen Fachdienst Soziales. „Gerade Selbsthilfegruppen übernehmen eine ganz wichtige Funktion bei den Betroffenen, die sich hier auf einer gemeinsamen Ebene austauschen können. Vielleicht gibt diese Ausstellung erste Impulse dafür, in Kontakt zu treten.“ Auch Sabrina Müller sowie die Kolleginnen des städtischen Fachdienstes stehen für Informationen unter 02354/77-150 oder [email protected] zur Verfügung.
Die Wanderausstellung „Selbsthilfe bewegt – Vielfalt in der Selbsthilfe im Märkischen Kreis“, gefördert durch die Krankenkassen/-verbände in NRW und unterstützt vom Märkischen Kreis, tourt das ganze Jahr 2023 durch den Märkischen Kreis. Alle Infos und weitere Tourdaten gibt es auf www.selbsthilfe-mk.de.
Blaues Kreuz informiert am Freitag auf dem Wochenmarkt zum Thema Sucht
Das Blaue Kreuz ist eine der Selbsthilfegruppen, die sich im Rahmen der Ausstellung vorstellen. Ziel der Gruppe ist es, Suchtkranken, ihren Angehörigen sowie dem persönlichen Umfeld Hilfestellung zu geben, um den Weg aus der Suchtspirale zu finden und sich ein suchtfreies erfolgreiches Leben aufzubauen.
Die örtliche Begegnungsgruppe trifft sich jeden Freitag von 19.30 bis 21.30 Uhr im Gemeindehaus Kirchstraße 14. Am kommenden Freitag, 9. Juni, wird sie außerdem mit einem Info-Stand auf die Problematik aufmerksam machen. Dabei wird es einen Bücherstand und alkoholfreie Getränke geben, außerdem können Interessierte den „Suchtparcours“ mit der Rauschbrille testen, und natürlich stehen die Helfer für Fragen und erste Kontaktwünsche bereit.









