Etwa 310.000 Euro wird die Stadtverwaltung in das Gelände investieren, das neben Bereichen zum gemeinsamen Lernen viel Raum für Bewegung, zum Chillen und den Aufenthalt an der frischen Luft eröffnet. Rund vier Monate werden die Arbeiten andauern, so dass vermutlich zum Beginn des neuen Schuljahres das neue Außengelände für die künftigen Fünftklässler und natürlich alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule bereitsteht.
Projektumsetzung erfolgt ohne Abstriche nach den ursprünglichen Plänen
Eigentlich waren die Arbeiten bereits für das vergangene Jahr vorgesehen. Die enormen Kostensteigerungen in der gesamten Baubranche machten aber auch diesem Projekt zunächst einen Strich durch die Rechnung: Für die zunächst veranschlagten 240.000 Euro ließ sich kein seriöses Angebot finden. „Von unseren ursprünglichen Plänen wollten wir aber nicht abrücken“, erklärt Valko Gerber vom Fachbereich Technischer Service den weiteren Entscheidungsprozess. „Wir haben deshalb einen anderen Weg gewählt und die Ausschreibung des Projekts aufgeteilt. Vor wenigen Wochen haben wir dann den Auftrag für die Arbeiten vor Ort an ein Schmallenberger Garten- und Landschaftsbauunternehmen erteilt, das die Arbeiten durchführen wird. Die Auftragsvergaben für die Lieferung der Pflanzen bzw. der Spiel-, Aufenthalts- und Bewegungselemente stehen kurz vor ihrem Abschluss.“ Dank dieses Vorgehens blieben die Kosten deutlich unter der Nachkalkulation der Stadt und das Projekt lässt sich ohne Abstriche umsetzen.
Bewegungs- und Rückzugsräume, viele Angebote für das Verweilen im Freien
Was das im Einzelnen bedeutet? Der Grüngürtel um die Sekundarschule, der in weiten Teilen seit vielen Jahren nicht mehr auf einen neueren Stand gebracht wurde und zum Teil noch mit Spielgeräten für kleine Kinder ausgestattet ist, erhält mehr Fläche. Auf dem gesamten 7.500-Quadratmeter-Grundstück wird es deshalb zunächst einige Bodenbewegung geben. Pflanzen und Bäume werden neu gesetzt, um im Sommer Schatten zu spenden und insgesamt Frische in das Gelände zu bringen; außerdem soll es einen Bereich mit Spiel- und Balancierelementen für die Jüngeren geben, Hängematten und Sitzmauern, Tische und Bänke mit Sonnenschutz sollen eher den älteren Schülerinnen und Schülern als Aufenthaltsbereich im Freien dienen und auch das Reden und Arbeiten an der Luft ermöglichen.
Hinzu kommt eine Außenklasse für den Unterricht, so dass der Bereich sowohl für die Pausenzeiten als auch für den Unterricht ideal genutzt werden kann. Natürlich soll der Schulgarten, der seit Jahren von Lehrkräften und Schülern gemeinsam gepflegt wird, erhalten bleiben und in das neue Konzept integriert werden. „Wir freuen uns, dass wir das Außengelände gemeinsam mit der Schulgemeinschaft nun so gestalten können, dass es für alle Altersgruppen genauso gut funktioniert wie für Aktionen der Schule selbst und natürlich auch den Unterricht“, unterstreicht auch Frank Markus, der als für die städtischen Schulen zuständiger Fachbereichsleiter Bürgerservice eng in die Planungen eingebunden war. „Wir wollen für die Jugendlichen einen Ort schaffen, in dem sie sich wohl fühlen, der ihren Bedürfnissen gerecht wird und an dem man zusammenkommt.“
Ablauf der Arbeiten ist bis zum Sommer durchgeplant
Die vorbereitenden Arbeiten für das Großprojekt sind bereits abgeschlossen. Valko Gerber: „Im Bauvorlaufgespräch sind wir mit allen Beteiligten die Baustelle abgegangen und haben letzte Fragen geklärt; außerdem wurde das Gelände inzwischen baureif gemacht, indem alte Sträucher entfernt wurden. Damit kann es nun wirklich losgehen.“









