Seit 15 Jahren waren sie stabil – nun sollen die Preise fürs Schwimmen im Hallenbad an der Humboldtstraße erhöht werden. Die Gründe hierfür sind laut Stadtverwaltung zum einen die gestiegenen Unterhaltungs- und Energiekosten des Bades. Zudem sei die Preisliste – im Vergleich zu umliegenden Kleinschwimmhallen – veraltet.
Die Mitglieder des Ausschusses für Kultur, Soziales und Sport konnten dies am Donnerstag, 23. November, teils nachvollziehen, äußerten aber auch Bedenken und forderten noch genauere Zahlen ein. Die Stadt Halver nimmt aktuell 52.690 Euro ein; mit den neuen Preisen ergäben sich 64.365 Euro Einnahmen – wenn man ein an realistische Besucherwerte angelehntes Beispieljahr zugrunde lege.
Und so könnte die Preiserhöhung aussehen:
Erwachsene:
Einzelkarte von 2,80 auf 3,50 Euro
Zehnerkarte von 20 auf 32 Euro
Jahreskarte von 65 auf 80 Euro.
Kinder & Jugendliche:
Einzelkarte von 1,80 auf 2,50 Euro
Zehnerkarte von 12 auf 17,50 Euro
Jahreskarte von 43 auf 58 Euro
Familien:
Einzelkarte von 7,50 auf 9 Euro
Jahreskarte von 90 auf 115 Euro
Kinderschwimmkurse:
Von 7 Euro pro Stunde (70 Euro pro Kurs) auf 8 Euro pro Stunde (80 Euro pro Kurs)
Aqua-Fitness Kurse:
Standart, Fit-For-Fifty und Power-Kurse: Von 5 auf 6 Euro pro Stunde
Senioren-32 Grad-Kurse: Von 5,50 auf 6,80 Euro
Laut Kämmerer Simon Thienel ist die Anhebung notwendig, da die Kurstrainer besser bezahlt werden sollen. Das Gesamthonorar würde bei 33 Kursen pro Jahr und im Schnitt zehn Einheiten pro Kurs von 8580 auf 9240 Euro steigen. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die gestiegenen Energiekosten nicht 1:1 an die Benutzer weitergegeben werden können. Das Schwimmen im heimischen Hallenbad soll weiterhin bezahlbar bleiben.
Entscheidung wird vertagt
Aus Sicht der Ausschussvorsitzenden Bettina Pregitzer (SPD) sind die Preiserhöhungen zu stark. Sie sagte: „Bei einer Anhebung um teils 60 Prozent würde ich ungern mitgehen“. Die Sozialdemokratin empfand speziell die Kosten für die Zehnerkarten zu hoch. Sascha Gerhardt sah die Erhöhung zwar nicht kritisch, schloss sich aber dem Wunsch Marvin Schüles (CDU) an, genauere Zahlen vorgelegt zu bekommen. Die Versammlung einigte sich darauf, den Beschluss zurückzustellen und im Hauptausschuss weiter zu beraten.









