Ein kostenloses Seminar zum Thema „Prävention von und Intervention bei sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport“ findet beim TuS Oeckinghausen statt. Eingeladen sind Übungsleiter, Trainer sowie Verantwortliche aus Sportvereinen.

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Ziel der Veranstaltung ist es, die Entwicklung und Verankerung sogenannter Schutzkonzepte in den Vereinen zu stärken und für das Thema Gewalt im Sport nachhaltig zu sensibilisieren. Die Veranstaltung findet am 21. Mai von 17 bis 20 Uhr statt.

Gewalt im Sport hat viele Erscheinungsformen

„Es ist dafür gedacht, die Sportvereine für das Thema zu sensibilisieren“, betont Claudia Wrede vom Stadtsportverband. Dabei gehe es unter anderem um praktische Fragen wie die Nutzung von Sporthallen oder darum, dass Kinder und Jugendliche nicht unbeaufsichtigt in Umkleiden sind.

Gewalt habe viele Gesichter: Machtmissbrauch, verbale, körperliche und seelische Verletzungen zählen ebenso dazu wie Grenzverletzungen und interpersonelle Gewalt, die gegen Körper und Seele gerichtet sein können und in ihrer Ausprägung schwer zu fassen sind. Wie der Stadtsportverband mitteilt, sei Gewalt ein Phänomen, das im Alltag ebenso vorkomme wie im Sport.

Schutzauftrag der Vereine und Verbände

Je früher sich Vereine mit Grenzverletzungen sowie sexualisierter und interpersoneller Gewalt befassen, desto sichtbarer werde das Problem, desto weniger verunsichere es und desto wirksamer könne gehandelt werden, so die Einschätzung des Stadtsportverbandes. Ein zentraler Baustein der Prävention sei die individuelle Beschäftigung mit dem Thema sowie die Erstellung und Verankerung eines sogenannten Schutzkonzeptes. Die Teilnahme ist für alle Interessierten kostenlos und über die Homepage des Kreissportbundes Märkischer Kreis möglich.