Die für die Öffentlichkeit auffälligste Neuerung ist die Konzentration des Festtrubels auf den Bereich Jüttenstraße. Dort steht nicht nur das Festzelt, sondern wird auch das Straßenfest am Montag seinen Lauf nehmen. Direkt anschließend ans Biergericht wird im und am Festzelt weitergefeiert. „Hier ist die Technik bereits aufgebaut und wir müssen das nicht doppelt machen und bezahlen, wie bisher auf der Bachstraße“, begründet Vorsitzender Kai-Uwe Eppmann diese organisatorische Änderung. Außerdem stehe das Zelt bei regnerischem Wetter zur Verfügung. Das hat zur Folge, dass im Dorf weder Getränkestände noch Kirmesbetriebe zu finden sein werden.
Straßenfest auf der Jüttenstraße mit Feuerwerk
Auf der Jüttenstraße werden — „mit freundlicher Genehmigung der Prange-Gruppe“, so Eppmann — Parkplatzflächen des Unternehmens für das Fest genutzt. Dort werden am Montagmittag sechs bis acht Foodtrucks zusätzlich zum Grillstand, den in diesem Jahr der Caterer Der kleine Italiener betreibt, auffahren. „Die obligatorische Fischbude wird ebenfalls da sein“, verspricht Eppmann.
Ein kleiner Kirmesbetrieb mit Kinderkarussell und Schießbude soll an allen Schützenfesttagen stattfinden. Am Montag gegen 22 Uhr wird es ein Feuerwerk geben, das auf dem Gelände der Firma Fleckner gezündet wird. „Der Feuerwerker hat sich das angeschaut und versichert, dass das Feuerwerk von der Jüttenstraße aus gut zu sehen sein werde“, berichtet Eppmann.
Fassanstich und 90er-Jahre-Party
Das Schützenfest beginnt am Freitag um 17 Uhr mit dem Huldigungsmarsch der Kinder und der Krönung des Kinderschützenkönigspaares im Festzelt. Auf den Kids Day folgt um 19.30 Uhr der Fassanstich, der das Startsignal für die 90er-Jahre-Party ist.
Mindestens zwei Königsanwärter
Für das Königsvogelschießen am Samstag am Schießstand Auf der Halle ist Spannung garantiert, denn mindestens zwei Kandidaten, die im Vorfeld ihre Ambitionen auf die Königswürde beim Vorsitzenden angemeldet haben, werden im Endkampf auf den Vogel anlegen. „Es handelt sich um zwei langjährige Mitglieder des Offizierskorps.“ Mehr verrät Kai-Uwe Eppmann nicht. Zudem habe er flüstern hören, dass es einen weiteren Kandidaten für die Nachfolge von König Peter Sedlatschek gebe. „Um kurz nach 16 Uhr am Samstag werden wir es sehen…“
Nach dem Abschluss des Vogelschießens wird es am Samstag diesmal keine weiteren Regularien geben. „Wir gehen vom Schießstand ins Festzelt und dann wird nur noch gefeiert“, verkündet Eppmann. Die Musik dazu liefert die Band Surround Sound vom Musikverein Lichtringhausen, die auch zum Festball am Sonntagabend aufspielen wird. Dann heißt es Abschied nehmen, denn die Lichtringhauser Tanzmusikbesetzung löst sich zum Saisonende auf.
Am Sonntagvormittag um 11 Uhr beginnt ein Frühschoppen mit Blasmusik vor und im Festzelt. Daran nehmen Kaiser, Könige und alle Kompanien teil. Der Festumzug durchs Dorf findet wie gewohnt am Sonntag um 15 Uhr statt. Die Königspaare und ihre Hofstaaten werden erneut am evangelischen Gemeindehaus abgeholt. „Wir werden den Ablauf dort allerdings deutlich straffen“, kündigt Eppmann an.

Krönung, Zapfenstreich und Festball
Am Sonntagabend stehen zunächst die neuen Königspaare der Jungschützen und Erwachsenen im Mittelpunkt. An deren Krönung schließt sich der Große Zapfenstreich an.
Der Biergerichtsfrühschoppen beginnt am Montag um 11 Uhr. Auf der Abschlusssitzung der Biergerichtskommission beim Schützenkönigspaar Peter und Andrea Sedlatschek kündigte Präsident Carsten Göbel ein Programm unter dem Motto „Alles mit links“ an.
„Ich denke, es wird ein tolles Fest. Ich freue mich sehr darauf!“, sieht Kai-Uwe Eppmann dem Wochenende in freudiger Erwartung entgegen – und genauso wird es allen Eiringhauser Schützen und ihren Gästen gehen.









