Gelebte Medienkompetenz: Unter diesem Motto war von Montag bis Mittwoch (23. bis 25. Oktober) wieder die Digitalakademie der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Gast, um die Schüler der Oberstufe über Gefahren im Netz aufzuklären.
Nachdem der Montag ganz im Zeichen der Theorie stand – hier ging es besonders darum, Fake News und Gefahren im Netz zu erkennen – konnten die Schüler ab Dienstag an verschiedenen Workshops teilnehmen. Diese wurden von Experten der Konrad-Adenauer-Stiftung gehalten und deckten die ganze Bandbreite der Sozialen Medien ab: Von Instagram über YouTube bis TikTok war alles dabei.
Vermittelt wurden in den Workshops praktische Inhalte: So wurden innerhalb von zwei Tagen YouTube-Videos gedreht, Podcasts aufgenommen und Bilder und Stories für Instagram erstellt. Eins hatten die Projekte alle gemeinsam: Sie beschäftigten sich mit den Themen Hass, Hetze und Fake News im Netz – und was man dagegen tun kann.
Zu Gast gewesen sei auch ein Aussteiger aus der rechten Szene, wie Lehrer und Koordinator Martin Müller im Gespräch mit LokalDirekt erzählt. In einem knapp dreistündigen Gespräch hätte dieser seine Erfahrungen mit Schülern und Lehrern geteilt. Insgesamt, so Müller weiter, lägen absolut produktive Tage hinter ihnen: „Der Mehrwert für die Schüler war unfassbar hoch. Besser als in diesem Rahmen hätten sie aus keinem Buch lernen können.“
Auch Schulleiter Paul Meurer zeigte sich begeistert: „Noch nie war politische Bildung so wichtig, wie in diesen Tagen. Die letzten Tage waren auch für mich persönlich wieder ein absolutes Highlight. Mein besonderer Dank gilt der Digitalakademie der Konrad-Adenauer-Stiftung und allen Dozenten.“
Die Gruppen präsentierten die Ergebnisse der Workshops dann abschließend – und nicht ohne Stolz – am Mittwoch, 25. Oktober, in der Aula. Und auch hier spiegelte sich die Produktivität der vergangenen Tage wieder: Das Portfolio reichte von selbst produzierten Podcasts bis zum geschnittenen YouTube-Video.










