Halver. Wenn aus Fremden Freunde werden: Am Samstag, 20. April, verabschiedeten 13 Schüler der Jahrgangsstufe neun ihre neuen Freunden aus der französischen Partnerstadt Hautmont. Sie machten sich wieder auf den Weg in die Heimat. „Sechs gemeinsame Tage in zwei Ländern mit einem abwechslungsreichen Programm sind wie im Fluge vergangen“, berichtet Lehrerin und stellvertretende Schulleiterin Meike Kümper.
Rückblick: Am Sonntag, 14. April, machten sich zwölf Französichschüler aus der Jahrgangsstufe neun gemeinsam mit ihren Lehrern Meike Kümper und Alexander Spiller auf den Weg in Halvers Partnerstadt Hautmont. Anders als beim klassischen Schüleraustausch waren die deutschen Schüler und ihre Lehrer dieses Mal nicht in Gastfamilien untergebracht, sondern gemeinsam mit den französischen Schülern und ihren Lehrerinnen Georgette Lagache und Aurélie Matout im Hotel.
“Wir waren zunächst etwas skeptisch hinsichtlich dieser Unterbringungsart, da die deutschen Schüler so keinen Einblick in den Alltag französischer Familien gewinnen können”, erklärt Französischlehrerin Meike Kümper. Schnell habe sich aber abgezeichnet, dass die gemeinsame Unterbringung im Hotel für die Gruppendynamik vorteilhaft war und „sich sofort ein tolles Gemeinschaftsgefühl entwickelte“. Dieses sei durch die gemeinsamen Aktivitäten, wie z.B. den Besuch des Unterrichts an der Partnerschule “Collège Ronsard”, einem Bowlingnachmittag, dem Empfang im Rathaus, einem Ausflug in die Stadt Lille sowie den gemeinsamen Mahlzeiten noch verstärkt worden.
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Am Mittwochmorgen, 17. April, fuhr die Gruppe dann nach Halver, wo sie von ihren Gastfamilien in Empfang genommen wurden. Auch hier erwartete die deutsch-französische Gruppe ein Programm: Nach einem Zwischenstopp am AFG besuchten die Schüler den Halveraner Kletterpark sowie den Aussichtsturm. „Eine Fahrt nach Köln mit einer Stadtführung in deutscher und französischer Sprache sowie ausreichend Freizeit, um auf eigene Faust die Innenstadt zu erkunden, rundete das schulische Programm ab. Spontan organisierten die deutschen Schüler mit ihren Eltern noch eine private Party für ihre neuen französischen Freunde am Freitagabend“, so Kümper.









