Das neue Bauwerk steht. Schienen sind bereits verlegt. Die Brückenbauer aus Westerkappeln haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie „Expressbrücken“ bauen können.
Möglich wird die schnelle Bauzeit durch Betonfertigteile, die wie Bausteine zusammengesetzt werden. Unterschiedliche geometrische Formen, ein problemloser Toleranzausgleich, flexible Bauwerksgründungen sowie einfache Bewehrungskonzeptionen – all das zeichnet die Expressbrücke aus.
Damit liegt die Bahn mit ihren Plänen voll im Zeitplan. Zu Baubeginn im Juli dieses Jahres hatte sie angekündigt, dass mit dem Fahrplanwechsel im Dezember Züge über das neue Bauwerk rollen sollen.
Allerdings, so ein Bahnsprecher, liefen noch Arbeiten an der Brückenkonstruktion. Außerdem müsse die Fläche weiter verfestigt werden. Dazu kämen noch Kabelarbeiten auf der Brücke.

Die im Jahr 1885 erbaute Vorgängerbrücke war bei der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 stark beschädigt worden. Die Entscheidung zum Neubau fiel im Dezember 2022, als klar war, dass eine Sanierung ausgeschlossen war.









