Früher Kleinbahntrasse, heute Wanderweg: Die Rede ist vom Schnurrenweg in Schalksmühle. Er verläuft zwischen Halver und Schalksmühle, eignet sich gleichermaßen für Wanderer und Spaziergänger – und wurde nun aufgewertet.
Die Gemeinde hat nicht nur neue Bänke und eine bewegungsabhängige Beleuchtung installiert, sondern auch zwei neue Tafeln aufgestellt, die den Betrachtern die Geschichte der Kleinbahn – auch „Schnurre“ genannt – erzählen, die einst auf der Strecke verkehrte. Zusätzlich deuten Pflastersteine den Verlauf der Trasse an: Diese hatte übrigens eine Spurbreite von gerade mal einem Meter.

Die Umgestaltung des Weges, so erklärt Bernd-Martin Leonidas von der Gemeindeverwaltung, gehe auf einen Antrag der SPD aus dem Jahr 2018 zurück. Aufgrund der Pandemie sei es aber erst jetzt zur Umsetzung gekommen. Im Zuge der Arbeiten seien auch Verkehrssicherungsmaßnahmen erledigt worden: „Es mussten zunächst noch morsche Bäume entfernt werden.“
Gestaltet wurden die beiden Bildtafeln von Bernd-Leonidas selbst – „mit Unterstützung vom Verein für Geschichte und Heimatpflege und dem Freizeit- und Naherholungsbeauftragten Ralf Thebrath“, wie er betont. Die Schilder bieten nicht nur Informationen in Bild und Schrift über den Schnurrenweg, sondern noch eine weitere Funktion, wie Leonidas erklärt: „Wer möchte, kann die aufgedruckten QR-Codes mit dem Smartphone scannen und erhält dann weitere Informationen rund um die Schnurre und weitere Schmalspur-Bahnen.“
Zu finden sind die Bildtafeln auf dem Schnurrenweg in Höhe der Firma Schalenbach & Hüsmert sowie auf Höhe der Erlöserkirche.









