Die Feuerwehr Kierspe war am Mittwochmorgen, 19. August, an der Schnörrenbach im Einsatz. Dort brannten mehrere Müllhaufen in einer ehemaligen Diskothek. Die rund eineinhalb Stunden andauernde Vollsperrung der Schnörrenbach sorgte im Berufsverkehr für erhebliche Einschränkungen, da die Verbindung zwischen Kierspe und Meinerzhagen über den Tannenbaum aktuell auch gesperrt ist.

Update 8.45 Uhr:

"Im Discotrakt brannten mehrere Müllhaufen", fasst Feuerwehr-Pressesprecher Christian Schwanke den Einsatz in einem Satz zusammen. Aufgrund der ersten Meldung eines Brandes im Gebäude sei neben dem Löschzug Stadtmitte der Feuerwehr Kierspe, der mit rund 25 Einsatzkräften vor Ort war, auch die Drehleiter aus Meinerzhagen alarmiert worden. Laut Schwanke konnten die Meinerzhagener jedoch schnell wieder abrücken.

"Wir haben mit zwei Trupps unter Atemschutz gelöscht und das Gebäude nach weiteren Bränden und Personen durchsucht", erklärt Schwanke abschließend.

Noch während des Einsatzes musste sich das DRK um eine leicht verletzte Feuerwehrfrau mit Kreislaufproblemen kümmern, ein Transport in ein Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich. Für die Polizei beginnen nun die Ermittlungen zur Brandursache.

Die ehemalige Diskothek an der Schnörrenbach wird immer wieder als Unterkunft von Obdachlosen genutzt, immer wieder kommt es zu Feuerwehreinsätzen. Die Feuerwehr Kierspe hatte die Sicherung des Gebäudes bereits im Juli als "nicht ansatzweise ausreichend" kritisiert. Die Bauaufsichtsbehörde des Märkischen Kreises bemüht sich seit Jahren darum, dass von der ehemaligen Diskothek keine weitere Gefahr mehr ausgeht – wechselnde Eigentumsverhältnisse erschweren dies jedoch.

Originalmeldung 7.45 Uhr:

Erneut brennt es in der Ruine in der Schnörrenbach. Gegen 7.15 Uhr teilte die Feuerwehr Kierspe am Mittwoch, 19. August, mit, dass im Rahmen der Brandbekämpfung die Schnörrenbach gesperrt wird. Nach ersten Erkenntnissen sind mehrere Müllhaufen im Inneren der Ruine in Brand geraten.

Aufgrund der baustellenbedingten Sperrung der Kölner Straße sorgte die Sperrung für erhebliche Probleme im morgendlichen Berufsverkehr.