Sabine Karisch wohnt in Nachrodt an der Straße Am Stuckenhahn. Fast hinter ihrem Haus geht es in den Wald. Für zahlreiche Hundebesitzer eine beliebte Gassi-Strecke. „Die Gehwege sind voller Hundekot“, berichtet die Nachrodterin und zeigt Fotos. Einige Nachbarn und sie selbst seien Hundehalter. „Wir werden für euer Fehlverhalten angesehen“, appellierte sie an die anderen Hundebesitzer. Ihr eigener Hund Percy schnuppere auch an jeder Hecke und an jedem Zaun. Das Bein heben dürfe er jedoch nicht. „Ich habe da ein Komando: Nur schnuppern. Kot sammel ich sofort auf, mein Hund ist nun bald 14 Jahre alt und schafft es oft nicht mehr in den Wald“, erzählt Karisch.
Da sie aber nicht nur meckern möchte, hat sie auch eine Lösung geschaffen. An ihrem Haus mit der Nummer 18 finden Hundebesitzer nun eine gekennzeichnete Mülltonne, in der die Kotbeutel entsorgt werden können. Darüber gibt es auch entsprechende Tüten. „Bitte nehmt mein Angebot an. Die Tüten aber zuknoten“, appelliert sie an die Gassi-Gänger.










