Nach einem Grußwort von Bürgermeister Jörg Schönenberg folgte ein kleiner Rückblick in 60 Jahre Vereinsgeschichte, von befreundeten Blaskapellen über Ausflüge bis hin zur „Bürobarracke“ – dem ersten eigenen Proberaum der Volmetaler. Dieser wurde als kostengünstiges Übergangsprovisorium errichtet, da mehrere vorherige Proberäume nicht mehr zur Verfügung standen. Angelegt war dieses Fertiggebäude für eine Lebensdauer von etwa zehn Jahren – aber auch nach über 50 Jahren ist es weiterhin die Heimat der Volmetaler.
Durch den Abend führte Dirigent Christian Knaup, welcher immer wieder Hinweise zu einzelnen Stücken gab oder einzelne Musiker vorstellte, so auch Manfred Reiner, den „Dienstältesten“, auf der Bühne. Besonderheit von Reiner: Er hat viele der gespielten Stücke selbst neu arrangiert, damit diese für die Volmetaler spielbar werden. Oft werden Stücke für größere Ensembles komponiert, in diesem Fall müssen die Volmetaler die Stücke ein wenig anpassen.
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Da die Volmetaler vor 60 Jahren aus einem Zusammenschluss zweier Spielmannszüge entstanden sind, fanden sich vor allem in ihrer Anfangszeit viele Märsche, so auch das Eröffnungsstück „mit Sang und Klang“ von Johann Gottlieb Paul Brussig. Während sich die erste Hälfte des Konzertes vor allem um die Anfangszeit der Volmetaler drehte, wurde es in der zweiten Hälfte deutlich moderner. Neben einigen Stücken von ABBA und verschiedenen Filmmusiken spielten die Musiker unter anderem „Firework“ von Katy Perry.
Nicht nur den Musikern, sondern auch dem Publikum sah man die Freude deutlich an: So gab es nach jedem Lied deutlichen Applaus, teilweise schunkelten ganze Reihen des Publikums im Takt mit. Alles in allem ein gelungenes Jubiläumskonzert, auch dank der tatkräftigen Unterstützung des Spielmannszuges der Hülscheider Schützen, die für die Verpflegung der Gäste zuständig waren. Einziger Wehmutstropfen laut Dirigent Christian Knaup: „Vor ihnen auf der Bühne sehen Sie fast alle aktiven Musiker der Volmetaler.“ Lediglich aus zwanzig aktiven Mitgliedern besteht das Blasorchester derzeit noch, gerade junger Nachwuchs ist rar. Daher freuen sich die Volmetaler über jeden neuen Musiker, der die nächsten 60 Jahre Vereinsgeschichte begleiten möchte.









