Die Landesregierung NRW wollte die Bürger in den Regionen bei der Suche nach einem geeigneten Gebiet für einen zweiten Nationalpark einbinden und einen ergebnisoffenen Prozess starten. Bedingung war, dass ein Findungsprozess für einen weiteren Nationalpark nur auf den Wunsch aus einer in Frage kommenden Region selbst gestartet wird. Selbst mit einer Zustimmung zu dem Interessenbekundungsverfahren wäre noch keine Entscheidung für oder gegen einen Nationalpark im Ebbe verbunden gewesen. Vor allem Landwirte und Jäger hatten massiv Front gegen das Verfahren gemacht.
Im Zuge der Ratssitzung wurde Kai Krause (FDP) verabschiedet, der auf eigenen Wunsch aus dem Rat ausgeschieden war. Für ihn rückte Gesche Hildebrandt nach, die am Montagabend verpflichtet wurde. Damit bessert die FDP ihre Frauenquote auf. Einzig die UWG kann kein weibliches Ratsmitglied aufweisen.
Zustimmung gab es für Änderung des Namens der Sekundarschule. Sie soll künftig „Rothensteinschule“ mit dem Zusatz „Sekundarschule der Stadt Meinerzhagen“ heißen. Die Namensänderung geht auf einen Wunsch der Schule zurück.
Mit einer Änderung des Bebauungsplanes „Bamberg“ machte der Rat den Weg frei für eine Erweiterung des Unternehmens Busch + Müller. Damit wird Wunsch des Unternehmens nach einer Erweiterung über die Straße hinweg entsprochen.
Auf den Weg gebracht wurde auch die Aufstellung des Bebauungsplanes „An der Kirche“ in Valbert. Ziel ist es, für den vorhandenen Wohngebäudebestand und Umbau- und Erweiterungsmöglichkeiten planungsrechtlich zu sichern sowie eine Bebaubarkeit eines Grundstücks an der Haaner Straße zu ermöglichen.









