Der Landesbetrieb Straßen.NRW plant gemeinsam mit der Stadt Meinerzhagen mehrere Maßnahmen an den Landesstraßen L708 und L707 im Bereich der Listertalsperre. Ein zentraler Bestandteil ist der Bau eines neuen Radwegs. Darüber beriet der Ausschuss für Klima, Planung, Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt am Donnerstagabend, 5. März.
Der wichtigste Teil ist ein neuer Radweg entlang der L708 an der Listertalsperre. Dieser soll etwa 4,2 Kilometer lang werden und vom Staudamm bis nach Attendorn-Weuste führen. Geplant ist ein einseitiger Zweirichtungsradweg, der durch einen Sicherheitsstreifen von der Straße getrennt wird, berichtet Kevin Laas, Projektleiter bei Straßen.NRW.
Der Radweg soll 2,25 Meter breit sein und durch einen ein Meter breiten Trennstreifen von der Fahrbahn getrennt werden. An Bushaltestellen und Querungsstellen ist teilweise eine Aufweitung auf bis zu drei Meter vorgesehen.
Auch für die Straße selbst sind Anpassungen geplant. Die Fahrbahn soll auf etwa 6,50 Meter verbreitert werden. Teilweise sind zudem Kurvenaufweitungen notwendig, präsentiert Laas weiter. Wegen des Gefälles an der Talsperre könnten außerdem Stützbauten zur Lister hin erforderlich werden.
Querungsstelle vorgesehen
Zusätzlich ist an einer Badestelle eine Querungsstelle vorgesehen – eine bauliche Maßnahme im Straßenverkehr, die es Fußgängern und Radfahrern erleichtern soll, die Fahrbahn sicher, komfortabel und möglichst barrierefrei zu überqueren. Dafür soll der Radweg in diesem Bereich verbreitert werden. Allerdings könnten dadurch einige Parkplätze wegfallen, erklärt Laas den Ausschussmitgliedern.
Aktuell in der Entwurfsphase– Realisierung ab 2028 denkbar
Derzeit befindet sich das Projekt noch in der Entwurfsplanung. Weitere Schritte sind unter anderem die Vergabe von Bodengutachten sowie Abstimmungen mit weiteren Beteiligten. Abhängig vom weiteren Planungsfortschritt ist ein Bau frühestens in zwei Jahren denkbar. „Wenn alles gut läuft, ist der Radweg ab 2028 realisierbar“, kündigt Kevin Laas an.










