Gegen 10 Uhr meldeten Zeugen der Polizei einen freilaufenden „Vogelstrauß“. Herkunft und Gattung waren schnell klar: Es handelte sich um einen flugunfähigen Nandu aus einem Gehege in Dahlerbrück. Als die Polizei bei den Besitzern klingelte, hatten die noch gar nichts bemerkt. Vor den Augen der Beamten schlüpfte das zweite Tier durch den kaputten Zaun und sprang in die Volme. 100 Meter flussabwärts kletterte es an Land. Gemeinsam mit den Haltern und Mitarbeitern des Ordnungsamtes kreisten die Polizeibeamten den gefederten Flüchtling ein und leiteten ihn zurück ins Gehege.
Die Suche nach dem ersten Ausreißer gestaltete sich langwieriger: Er stakste über die ohnehin gesperrte Schienenstrecke. Einen kurzen Augenblick mussten die Polizei den Autoverkehr auf der B 54 stoppen. Um 12 Uhr schnappte sich die Halterin auch den ersten entlaufenen Vogel.









