„Riegel vor – Schützen Sie sich vor Wohnungseinbruch“: Unter diesem Titel bot die Polizei am Montag, 3. Juni, eine Veranstaltung an, in der Kriminalkommissarin Kirsten Gehrisch die Besucher darüber informierte, welche präventiven Maßnahmen sinnvoll und wirksam sein können.
Schwachstellen aufgezeigt
Zum Auftakt berichtete Kirsten Gehrisch über die Arbeit der Polizei bei Einbruchsfällen und nutzte hierzu auch Bildmaterial von realen „Tatorten“ – und die Anwesenden im Martin-Luther-Haus waren gleichermaßen erschrocken und beeindruckt: „Denn mit ein wenig Vorbeugung hätte mancher Einbruch abgewehrt werden können“, sagte die Kommissarin und konnte anhand der Fotos auch umgehend aufzeigen, wo Schwachstellen in puncto präventiver Einbruchssicherung vorgelegen haben, zum Beispiel weil ein Fenster im Erdgeschoss „auf Kipp“ stand oder die Täter durch nicht verschlossene Gartentüren auf das Grundstück gelangen und Terrassentüren aufhebeln konnten, ohne dass Passanten oder Nachbarn sie hätten beobachten können. „Durch effiziente Sicherungstechnik und richtiges Verhalten sowohl der Wohnungseigentümer, Mieter, aber auch durch aufmerksame Nachbarn würden sich viele Einbrüche verhindern lassen“, betonte sie.
Der Informationsbedarf ist groß
Dass das Thema immerwährend aktuell ist, zeigten auch die vielen Fragen der Teilnehmer, die Kirsten Gehrisch im Anschluss an ihren Vortrag ausführlich beantwortete. Auch für persönliche Fragen und Einzelgespräche nahm sie sich Zeit: „Von den Broschüren, die ich mitgebracht hatte, war am Ende der Veranstaltung keine einzige mehr übrig. Das zeigt, wie groß der Informationsbedarf unter den Bürgern ist.“ Auch hätten sich einige Teilnehmer bereits zum nächsten kostenlosen Vortrag angemeldet. Dieser findet am Mittwoch, 24. Juli, von 16 bis zirka 18.30 Uhr im Martin-Luther-Haus statt und befasst sich unter dem Titel „Im Alter sicher leben“ mit der Prävention von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen, wie beispielsweise Telefon-Betrug durch den sogenannten „Enkel-Trick“.









