Am Freitag gegen 17.30 Uhr weigerte sie sich laut Polizeimitteilung, einen Imbiss an der Poststraße zu verlassen, obwohl ihr der Betreiber bereits ein Hausverbot erteilt hatte. Die Polizeibeamten erteilten ihr einen Platzverweis für den gesamten Bereich des Bahnhofs.
Die Frau verließ darauf zwar den Imbiss, blieb jedoch an der Tür stehen. Die Polizeibeamten beschimpfte sie mit „Verpisst euch!“ Als die Polizeibeamten den Platzverweis durchsetzen wollten, beleidigte sie die Einsatzkräfte vor einer größeren Menschenmenge als „Fotze“ und „Hurensohn“.
Während sie versuchte, die Beamten zu bespucken, wurde sie überwältigt und gegen ihren erheblichen körperlichen Widerstand in den Polizeigewahrsam nach Lüdenscheid gebracht. Die Polizeibeamten schrieben Anzeigen wegen Wiederstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Hausfriedensbruchs. Die offenbar unter Drogeneinfluss stehende Frau übernachtete im Gewahrsam.
Einen Tag später gegen 23 Uhr rannte die 26-jährige Frau schreiend und mit einer Taschenlampe auf der Straße Auf der Burg herum und klingelte an mehreren Häusern. Die Polizei mahnte zur Ruhe und kündigte Folgemaßnahmen an. Die Frau ließ sich jedoch nicht bremsen und hämmerte gegen geparkte Fahrzeuge. Eine halbe Stunde nach dem ersten Einsatz an diesem Abend nahmen sie die Polizeibeamten erneut mit und brachten sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in den Polizeigewahrsam nach Lüdenscheid.
Am nächsten Morgen meldeten sich betroffene Hausbewohner, weil die Frau gegen die Klingelanlage eines Mehrfamilienhauses getreten haben soll, die dabei beschädigt wurde.








