Mit 42,88 Sekunden im Halbfinale über 300 Meter verpasste Hannah Brieden von der LG Halver-Schalksmühle bei den Deutschen U16-Meisterschaften in Stuttgart ihre Bestzeit um rund drei Zehntelsekunden. Damit schrammte sie knapp an der Endlaufteilnahme vorbei und belegte in der Gesamtwertung Rang 10. Aufgrund ihrer Meldeleistung (Platz 16 der 18 angetretenen Teilnehmerinnen) bekam sie im ersten der drei Halbfinals die Bahn 7 zugelost und hatte so das gesamte Feld im Rücken.
Wie mit Trainer Dirk Maximowitz im Vorfeld besprochen, ging sie das Rennen aber mutig an und lag bis zur 200-Meter-Marke mit an der Spitze des Feldes. Dann musste sie leider ein wenig abreißen lassen und kam als Vierte ihres Laufes ins Ziel. Ihre Bestzeit aus dem Juni verfehlte sie dabei um gut drei Zehntelsekunden. Da die ersten beiden aus jedem Lauf sowie weitere zwei Zeitschnellste aus allen Läufen ins Finale am Sonntag kamen, hieß es nun zittern. Doch schon im zweiten Zeitlauf waren fünf Mädchen schneller als Hannah. Damit war klar, dass sie bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft im Stadion keinen zweiten Lauf würde machen können. Besonders ärgerlich: Im dritten Halbfinale qualifizierte sich die Zweitplatzierte mit einer Zeit von 43,36 Sekunden direkt für das Finale.








