Wiblingwerde verwandelte sich heute in einen echten Schlitten-Hotspot. Entlang der L692 und K24 standen etliche Autos. Die letzte mögliche Autobahnabfahrt vor der Sperrung leitete Hunderte ins Höhengebiet. Autos aus nahezu ganz NRW waren zu sehen. Wanderer, Familien mit Kindern, Teenager: Sie alle genossen das Winterwunderland im Höhengebiet.
Vor allem die heimischen Wintersportfreunde lockte es wieder auf die Schlittenwiese am Niggenhuser Hof. Hinter dem Parkplatz des Waldkindergartens ging es den Berg hinab – mit Blick auf Herlsen. Die Stimmung war ausgelassen. Überschattet wurde der sonnige Schlitten-Tag von einem Unfall. Ein Jungendlicher hatte sich am Fuß verletzt. Da er zur Behandlung in den Rettungswagen sollte, um damit ins Krankenhaus gebracht zu werden, musste er möglichst schonend den Berg hinauf kommen. Er konnte jedoch nicht laufen. Die Feuerwehr rückte zur Unterstützung des Rettungsdienstes an. Mit Hilfe einer Korbtrage und der Kraft der Feuerwehrmitglieder wurde der Wintersportler den Berg hinaufgezogen. Die ehrenamtlichen Retter rückten mit zwei Fahrzeugen an. Rettungswagen und Notarzt waren bereits vor Ort. Sascha Panne, stellvertretender Leiter der Feuerwehr, appelliert an die Schlitten-Freunde immer auch an solche Einsätze zu denken: „Dort ist es eh schon recht eng. Heute sind wir ganz gut durchgekommen. Nur am Turm war es etwas eng. Aber auch wenn es voll ist, muss so geparkt werden, dass wir im Notfall schnell durchkommen.“









