Manche Sänger benötigen ein Orchester zur Unterstützung, Marie Giroux und Joseph Schnurr reichte die professionelle Begleitung von Jenny Schäuffelen am Flügel. Denn ihre Stimmen – Giroux wechselte auch von ihrer Mezzosopran-Stimme zu Alt – und ihr Können überzeugten vom ersten Ton an.
Mit gelungenen Arrangements wanderte das Trio durch die musikalisch bunte Welt der Musicals und bot vornehmlich bekannte Hits, garniert mit einigen Anekdoten über die Entstehung der Songs oder über deren Schöpfer. Außerdem wurden zu vermeintlich ergreifenden Liedern auch Taschentücher gereicht („Sie können ruhig weinen. Bleibt ja unter uns“).
Die ersten Lieder – allesamt Evergreens: „Cabaret“, „Bel Ami“ und Gershwins „Summertime“, gefolgt von einem „West Side Story“-Block mit „Maria“, „Somewhere“ und „Tonight“. Nach „As Time Goes By“ folgten drei Songs von Andrew Lloyd Webber: Vom etwas schnulzigem „I Don’t Know How To Love Him“ aus „Jesus Christ Superstar“ ging es über „Ctas“ zum „Phantom der Oper“.




Nach einer kurzen Pause ging es schwungvoll, lebhaft und munter weiter: „Luck Be A Lady Tonight“, Cole Porters „I Love Paris“, Stücke aus „Elisabeth, „Les Miserables“ und „My Fair Lady“ („Ich hab getanzt heut‘ Nacht“) folgten, bevor „Time To Say Goodbye“ das Programm schloß.
Doch so leicht ließ das Publikum das Trio nicht davon: als erste Zugabe sangen sie Louis Armstrongs Klassiker „What A Wonderful World“, als zweite „Can You Feel The Love Tonight“ und schließlich als dritte Zugabe „Nur nicht aus Liebe weinen“, wobei die Zuhörer zum fröhlichen Mitklatschen animiert wurden.
Ein packender, abwechslungsreicher Musik-Abend entließ alle Gäste zufrieden in den Restabend. Wer wollte, konnte noch CDs kaufen – natürlich signiert.











