Über alle Kontinente läuft am Freitag, 3. März eine Gebetskette: In ökumenischer Verbundenheit laden Frauen auf der ganzen Welt zu Gottesdiensten ein.
Rund 800.000 Teilnehmer werden allein in Deutschland zum Weltgebetstag in Kirchen, Gemeindehäusern, Senioren- und Pflegeeinrichtungen, in Begegnungsstätten, im Freien und auch nach der Pandemie in Online-Gottesdiensten erwartet.
Glaube bewegt
In diesem Jahr steht der Weltgebetstag unter dem Motto „Glaube bewegt“, im Zentrum steht ein Zitat aus den Epheser-Briefen: „Ich habe von eurem Glauben gehört.“ Mit der Gestaltung des Gottesdienstes möchten Christinnen aus Taiwan vermitteln, wie sie mit den Verunsicherungen des Alltags umgehen und wie ihnen ihr Glaube dabei hilft, wie er sie dazu bewegt, für Demokratie, Freiheit, Menschenrechte und Frieden einzutreten, heißt es in der Ankündigung zum Weltgebetstag.
Denn die Corona-Pandemie sei zwar nicht mehr Tagesthema, ihre vielfältigen Nachwirkungen seien aber deutlich spürbar: Zukunfts- und Existenzängste belasten viele Menschen. Hinzu käme der Ukraine-Krieg, der zunehmend mehr Menschen um ihre Sicherheit fürchten und aus ihrem Heimatland flüchten lasse. Auch taiwanische Frauen wüssten um solche Bedrohungen, nicht nur sie sorgten sich um die großen Spannungen zwischen ihrem Land und China.
Weltgebetstag in Breckerfeld
In Breckerfeld lädt die Katholische Christus-König-Gemeinde am 3. März um 16 Uhr in die St. Jakobuskirche zur Teilnahme am Weltgebetstag ein. Vor dem ökumenischen Gottesdienst findet für alle Frauen um 14.30 Uhr ein gemeinsames Kaffeetrinken im Gemeindehaus am Wehrgraben statt.









