Auf der Bühne strahlte ein kleiner Weihnachtsbaum, darunter fuhr der Weihnachtsexpress – eine Modelleisenbahn, in der Ecke lockten große Bausteine, XXL-Puzzel und Co. Kinder zum Spielen an und an den festlich dekorierten Tischen machten es sich die Gäste bequem. Schon vor 15 Uhr waren die ersten Besucher da und es wurde minütlich voller. Familien mit Kindern und Senioren fanden zu lockeren Gesprächsrunden zusammen und ließen es sich einfach gut gehen.
Nur ein paar der Gäste, waren ein wenig unruhig. „Ja, ich bin schon ein bisschen nervös“, gab Gundula Schulze zu. Sie ist Mitglied des neuen Gitarrenkreises und am Sonntagnachmittag stand der erste Auftritt an. Die Hobbymusiker, die erst seit Oktober das Instrument lernen, wollten Weihnachtslieder zum Mitsingen spielen. Ob das schon gelingt? „Almuth wird´s schon richten“, erzählte Gundula Schulze gut gelaunt. Almuth Gärtner ist die Gemeindepädagogin und Leiterin des Kreises. „Seien sie ein bisschen nachsichtig“, appellierte sie ans Publikum. Das war jedoch gar nicht nötig, denn es klappte gut. Die Gäste sangen lautstarkt mit. Moderne Lieder, traditionelle Adventslieder und Kinderlieder standen auf dem Programm. Bei so guter Stimmung wurde auch der Nikolaus hellhörig. Schnell fand er den Weg ins Gemeindehaus.

Mit großen Augen verfolgten die Kinder jeden Schritt. Die Größeren freuten sich, die Kleineren flüchteten dann doch lieber noch einmal auf Mamas schützenden Arm. Der Nikolaus nahm sich viel Zeit und sprach mit jedem Kind. Im Gepäck hatte er Geschenke und Süßigkeiten.
Das nächste Mal öffnet das Café am Sonntag, 12. Januar, im Gemeindehaus Wiblingwerde. Wer kuchen spenden möchte, kann diese einfach vorbei bringen. Wer einfach nur Kuchen und Kaffee in geselliger Runde genießen möchte, kann das ebenfalls einfach machen – gegen eine Spende. Ein Programm gibt es nicht. Das Café soll ein zwangloses Angebot für alle sein.









