Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbands, Torben Hamme, erinnerte daran, dass ziemlich genau vor einem Jahr die Landtagswahl in NRW stattgefunden und die CDU anschließend mit den Grünen die erste schwarz-grüne Koalition in NRW gebildet hatte. Auch Thorsten Schick blickte in seiner Rede auf die Landtagswahl zurück, aus der die CDU und Hendrik Wüst als klare Sieger hervorgegangen seien. In der Koalition mit den Grünen sei für die CDU das Thema „Innere Sicherheit“ nach wie vor von großer Bedeutung und hier habe man in den Koalitionsverhandlungen auch keine Abstriche gemacht. „Alle Menschen in Nordrhein-Westfalen sollen sich jeder Zeit an dem Ort sicher fühlen“.
In diesem Zusammenhang dankte Thorsten Schick den Polizistinnen und Polizisten die jeden Tag großartige Arbeit die leisteten. Er betonte, dass die CDU ohne Wenn und Aber hinter ihnen stehe. Die Zeiten, in denen der große Blitzermarathon das wichtigste Anliegen des SPD geführten Innenministeriums war, seien endgültig vorbei. Seit Regierungsübernahme der CDU 2017 sei massiv in die Ausrüstung und Infrastruktur der Sicherheitskräfte investiert und die Zahl der angehenden Polizisten kontinuierlich erhöht worden.
Ein weiteres wichtiges, aber auch ambitioniertes Projekt der Koalition ist es, Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Region in Europa zu machen und gleichzeitig Industrie- und Energieland Nummer 1 in Deutschland zu bleiben. Auch in 30 Jahren sollten noch guter Stahl, Aluminium und wichtige Chemikalien aus NRW und nicht aus China oder Afrika kommen. Nur eben klimaneutral. Hierzu solle in Zukunft auf einen technolgieoffenen Energiemix aus Wasserstoff, Solarenergie und Windkraft gesetzt werden und auf dem Weg der Transformation müssten alle Menschen zwingend mitgenommen werden. So unterstütze das Land zum Beispiel ThyssenKrupp dabei, die Umstellung von Hochöfen von Koks-Einsatz zu Wasserstoff voranzutreiben. In NRW sei zudem eine Ausbauoffensive bei der Windenergie und dem Ausbau von Photovoltaik (z. B. entlang von Autobahnen) gestartet worden. Im ersten Quartal 2023 sei NRW so zum Spitzenreiter im Bundesländervergleich beim Ausbau der erneuerbaren Energie geworden. Weitere Themen waren unter anderem die Verkehrsmobilität und die Bildungspolitik.
Auch für Landrat Marco Voge ist die Mobilität im ländlichen Raum ein wichtiges Anliegen. Denn auch wenn die MVG rote Zahlen schreibt, hat der Kreistag ganz klar signalisiert, dass die MVG nicht zur Diskussion steht. Nichtsdestotrotz müsse diskutiert werden, wie Betriebskosten eingespart werden können. Zurzeit werde ein neuer Nahverkehrsplan erarbeitet und man dürfe sich auch vor innovativen Ansätzen nicht verschließen. Ein wichtiger Baustein der Mobilität im Märkischen Kreis bilde darüber hinaus der „Masterplan Radwegenetz“. Marco Voge hob an dieser Stelle auch die große Beteiligung im Märkischen Kreis an der Aktion „Stadtradeln“ hervor.

Neben der Attraktivitätssteigerung durch eine bessere Mobilität nimmt die medizinische Versorgung für den Landrat eine wichtige Rolle ein. Durch verschiedene Projekte (z. B. Local Hero oder Stipendien) soll die medizinische Versorgung im Märkischen Kreis kontinuierlich verbessert und daneben durch den Erhalt der Märkischen Kliniken die gesamtheitliche Versorgung gewährleistet werden. Aktuelle Themen im Kreistag seien darüber hinaus der Ausbau der Online-Dienstleistungen der Krankenhausverwaltung, die neue Partnerschaft mit dem Country Waterford, zahlreiche Bauprojekte (z. B. Anbau Kreishaus, Rettungswachen, Förderschulen) sowie die attraktive Gestaltung der Region als Lebens- und Wirtschaftsstandort.
In der anschließenden Diskussion mit den rund 20 interessierten Bürgerinnen und Bürgern standen insbesondere die medizinische Versorgung im ländlichen Raum, der Ausbau von OGS und Kitas sowie die Finanzierung der vielen Herausforderungen im Mittelpunkt.








