Ein Regionalexpress im Stundentakt zwischen Meinerzhagen und Hagen sowie auf der Strecke von Brügge nach Hagen jede halbe Stunde ein Zug in jeder Richtung; eine direkte Verbindung zwischen dem Lennetal (Finnentrop) und Köln über Attendorn, Krummenerl, Meinerzhagen und Gummersbach durch Reaktivierung der Listertalbahn (und ein Neubaustück); eine „Park and rail“-Möglichkeit für Pendler am ehemaligen Bahnhof Scherl direkt an der A45, solche Träume werden momentan geträumt.
Wie realistisch sind sie, fragt und diskutiert Paul Gerhard van de Kolk in seinem Geschichtsvortrag mit dem Titel „Neue Züge auf alten Strecken“, zu dem die VHS am Mittwoch, 22. März, in die Stadthalle Meinerzhagen einlädt.
Die Frage bekommt besondere Brisanz angesichts der Tatsache, dass es der Deutschen Bahn seit fast einem Jahr nicht gelingt, das im Sommer 2021 durch das Unwetter zerstörte kurze Streckenstück zwischen Schalksmühle und Rummenohl wiederherzustellen. Der Referent wird dieser Frage nachgehen und die oben genannten Ideen in die Geschichte und Entwicklung der Eisenbahninfrastruktur in der Region einordnen: er wird den Blick also sowohl in die Zukunft als auch in die Vergangenheit richten.
Der Vortrag mit Bildern beginnt am 22. März um 19.00 Uhr in der Stadthalle Meinerzhagen.
Termin:
„Neue Züge auf alten Strecken“ – Bebilderter Geschichtsvortrag
Mittwoch, 22. März, 19 Uhr
Stadthalle Meinerzhagen
Der Eintritt ist frei.









