Laut der im Spielplatzbedarfskonzept erarbeiteten Priorisierung soll noch in diesem Jahr die Neu- und Umgestaltung der Spielplätze „Otto Fuchs-Straße“ und „Hohschlade“ auf den Weg gebracht werden.
Auf der Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses am Mittwoch, 17. August, stellten Jürgen Wagner und Larissa Weigand vom Ingenieurbüro Wagner aus Schmallenberg – sie hatten bereits die Neu-Gestaltung des Geländes der Sekundarschule geplant – die konkreten Pläne für beide Spielplätze vor. Neben vielen Bewegungsmöglichkeiten zwecks Förderung der Motorik der Kinder sind viel Schatten spendendes Großgehölz sowie Sträucher vorgesehen.
Auf dem Spielplatz „Hohschlader Weg“ wurden mit der Installation eines Sonnenschutzsegels und dem Aufstellen von Bänken am Bolzplatz bereits erste Maßnahmen durchgeführt. In einem weiteren Schritt soll der Spielplatz um einen Bewegungs- und Geschicklichkeitsparcours ergänzt und außerdem eine Begegnungsstätte für Jung und Alt geschaffen werden.

Am Spielplatz an der „Otto-Fuchs-Straße“ soll der vorhandene Baum- und Pflanzenbestand erhalten bleiben und zusätzlich durch weitere Bepflanzungen in unterschiedliche Spielbereiche aufgeteilt werden.
Der Bodenaushub soll aus Kostengründen ebenfalls vor Ort wiederverwendet werden und damit der vorhandene Hügel mit einem Felsenaufstieg erweitert werden. Marodes Spielgerät werde ersetzt.

Jan Blume (CDU) wies darauf hin, dass der Spielplatz stark frequentiert sei und dass Sitzgelegenheiten für Begleitpersonen fehlen würden. Hier hieß es seitens der Verwaltung aber gleich, dass die Aufenthaltsqualität durch weitere Tische und Bänke deutlich verbessert werden solle.
Die Gesamtkosten für beide Erneuerungs-Maßnahmen lägen momentan noch knapp unter 120.000 Euro. Von beiden Planungskonzepten überzeugt, stimmten die Mitglieder des Bau- und Vergabeausschusses geschlossen zu. Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck stellte fest, dass die Ausschreibung nun auf den Weg gebracht und anschließend die Umsetzung in Angriff genommen werden könne. Eine Auftragsvergabe wäre noch im Herbst möglich, sodass mit dem Beginn der Umsetzung Anfang 2024 zu rechnen sei.










