„Ja, es stimmt, auf dem Spielplatz neben der Grundschule wird einiges passieren in den nächsten Tagen“, bestätigt Sabrina Lippert von der Gemeindeverwaltung. Der Spielplatz zwischen Friedhof und Grundschule sei doch sehr in die Jahre gekommen. Das kleine rote Karussell, auf dem sich schon die Eltern der jetzigen kleinen Spielplatzbesucher drehten, sei kaputt. Der Sandspielturm sei ebenfalls bei der letzten Begehung bemängelt worden und das kleine Spielhaus ist ebenfalls weit entfernt von einem einladenden Spielangebot.
„Diese drei Geräte werden jetzt ersetzt. Am kommenden Montag geht es los, dann kommen die Monteure“, sagt Lippert. Das größte Gerät wird der neue Sandspielturm mit seinem grünen Dach. Dort kann zukünftig geklettert und gespielt werden. Wie schon beim alten Turm wird es eine Rampe mit Kletterseil, einen Netzaufgang zum Turmeinbau und die Möglichkeit zum Spielen mit Sand geben. Da dürfen der beliebte Sandaufzug und die Sandschütte nicht fehlen. „Unser Budget ist leider ja immer sehr begrenzt. Aber ich will, dass die neuen Spielgeräte möglichst cool werden“, sagt Sabrina Lippert. Insofern habe man sich bemüht, das beste für den Spielplatz herauszuholen. Neben dem Turm wird es auch ein neues überkletterbares Spielhäuschen geben sowie ein neues Karussell.

Das Geld für den neuen Spielplatz stammt aus dem Erlös eines Grundstücksverkaufs an der Schillerstraße vor gut zwei Jahren. Lippert: „Da war noch etwas von übrig, und wie besprochen sollte das in die Instandsetzung der Spielplätze fließen.“ Wann das erste Mal auf den neuen Geräten gespielt werden kann, hängt auch vom Wetter ab. „Die Arbeiten werden nicht so lange dauern. Aber dann müssen die Fundamente noch trocknen. Das wird einige Wochen dauern“, erklärt Lippert. Solange sei der Spielplatz nur eingeschränkt nutzbar. Aktuell ist er komplett abgesperrt. Die Vorarbeiten sind bereits abgeschlossen. Die alten Spielgeräte wurden entfernt. Und die Löcher für die Fundamente ausgehoben.
Doch nicht nur in Wiblingwerde passiert etwas. Auch in Opperhusen wird sich bald etwas tun. Der Spielplatz wird eine neue Rutsche bekommen. Diese war so stark beschädigt worden, dass sie abgebaut werden musste. „Da hat irgendwer Steine oder so draufgeworfen. Sie war so verbeult, dass sie nicht mehr zu retten war“, erzählt die Verwaltungsmitarbeiterin. Für das neue Gerät habe sie am Montag bereits Angebote eingeholt. „Wir mussten leider erst darauf warten, dass der Haushalt für dieses Jahr freigegeben ist. Jetzt haben wir sofort damit begonnen“, erklärte Lippert. Es sei oft schwer zu erklären, warum es so lange dauere, einen Ersatz zu stellen. „Wir warten jetzt auf Angebote und dann haben die Geräte mindestens zwölf bis 14 Wochen Lieferzeit“, sagt die Verwaltungsmitarbeiterin.
Außerdem werden gerade Angebote für eine Seilbahn eingeholt. Die hatten sich die Kinder der Gemeinde im Rahmen einer großen Malaktion gewünscht. Sie soll auf dem Spielplatz In der Dellen in Nachrodt entstehen. „Das Vorhaben ist schon deutlich aufwendiger. Hier muss zuvor auch noch das Gelände modelliert werden, um das entsprechende Gefälle und den Fallschutz herzustellen“, erklärt Sabrina Lippert.
Grundsätzlich sollen in naher Zukunft die Spielplätze In der Dellen, Niggenhuser Hof und Im Grund aufgewertet werden. Alle anderen Spielplätze bleiben erhalten, werden allerdings nicht erweitert. Die Gemeinde will nun auf das IKEK – das integrierte kommunale Entwicklungskonzept – der Gemeinde warten. Darin enthalten ist auch ein Spiel- und Sportplätzekonzept. In diesem Rahmen gibt es Fördermittel für eine Fachfirma, die auswerten kann, welche Spielplätze auch in Zukunft genutzt werden.










