Kai Hellmann, stellvertretender Fachbereichsleiter, geht davon aus, dass die Container in der ersten Augustwoche (31. KW) aufgestellt werden. „Die Verträge sind geschlossen. Das Mobiliar ist gekauft“, so Hellmann auf Anfrage von LokalDirekt. Er geht davon aus, dass die beiden Klassenräume zum Schulstart auch bezogen werden können. Sie sollen vornehmlich für inklusive Angebote genutzt werden.
Nutzung für fünf Jahre geplant
Mit den flexiblen und erweiterbaren Modulen sollen die absehbaren Raumprobleme gelöst werden. Mit Beginn der beiden nächsten Schuljahre wird der erste Jahrgang vierzügig betrieben. Die Verwaltung kalkuliert somit, dass die Container zunächst fünf Jahre stehen bleiben.
„Nach derzeitigen Geburtenzahlen werden wir die Container dann nicht mehr brauchen“, macht Hellmann den Planungsstand deutlich. Ob danach Bedarf für den künftigen OGS-Betrieb besteht, die Anlage erweitert oder zurück gebaut wird, müsse man dann sehen. „Alles ist möglich“, heißt es.
Da ab August 2026 alle Kinder der ersten Klassenstufe einen Anspruch darauf haben, ganztägig gefördert zu werden und dieser Anspruch schrittweise um je eine Klassenstufe ausgeweitet werden soll, hat ab August 2029 jedes Grundschulkind der Klassenstufen 1 bis 4 einen Anspruch auf ganztägige Betreuung.
Für die Ganztagsbetreuung müssen dann auch entsprechende räumliche Kapazitäten vorgehalten werden. Hellmann geht davon aus, dass es dafür auch Förderprogramme geben wird. Für die Stadt als Schulträger steht dann die Frage der weiteren Nutzung der Container oder deren Rückbau an. Dann wird auch die Überlegung eine Rolle spielen, ob mit Fördermitteln nicht ein Umbau der Schule oder ein Anbau wirtschaftlicher ist.










