Die Autobahn Westfalen und das Bürgerbüro Brückenbauer laden am Mittwoch, 20. September, die Anlieger der Talbrücke Rahmede zu einer Infoveranstaltung in das Gemeindehaus der Kirchengemeinde Oberrahmede, Im Grund 6, ein. Ab 17 Uhr werden dort die anstehenden Bautätigkeiten an der Brückenbaustelle vorgestellt. Dabei geht es auch um das Immissionsschutzkonzept, das der Auftragnehmer für den Neubau der Talbrücke Rahmede umsetzen will.
Um die Veranstaltung planen zu können, bitten Bürgerbüro und Autobahn Westfalen um Anmeldung auf der Webseite des Büros Brückenbauer: bruecken-bauer.info/termine
Seit Ende Juli steht fest, dass der Verkehr im Sommer 2026 auf vier Spuren über ein Teilbauwerk der neuen Rahmedetalbrücke rollen wird. Im dritten Quartal 2027 soll das Bauwerk komplett fertig sein. Gebaut wird die neue Brücke von einer ARGE, die aus drei Unternehmen besteht.
Dabei handelt es sich um die Habau Group mit Sitz im oberöstereichischen Perg, die zur Habau Group gehörende MCE GmbH mit Sitzung in Linz und das deutsche Unternehmen Bickhardt Bau mit Sitz in Kirchheim.
Die neue 453 Meter lange Brücke wird an gleicher Stelle errichtet. Vier Pfeiler-Paare werden die Fahrbahnkonstruktion tragen. Die alte Rahmedetalbrücke hatte fünf Pfeiler. Ein weiterer Unterschied zur Vorgängerbrücke: Die neue Brücker wird zwei Tragwerke haben. Die alte Rahmedetalbrücke verfügte nur über ein Tragwerk.
Projektleiter Andreas Jancar rechnet damit, dass im Februar 2024 der Startschuss für den Bau der Pfeiler fallen könnte. Begonnen wird mit dem Bau der beiden äußeren Pfeiler. Wenn alle Pfeiler stehen, beginnt der Vorschub der Stahlbetonkonstruktionen für die Fahrbahn im sogenannten Taktschiebeverfahren. Sie werden an der Baustelle produziert. Zum Zeitpunkt der Teilfreigabe im Sommer 2026 sollen die Arbeiten am zweiten Tragwerk bereits weit fortgeschritten sein.










