Das Wetter hätte schöner nicht sein können, und dass es Leckeres zu Essen und zu trinken gab, versteht sich von selbst. So konnten alle Gäste einen wunderbaren Nachmittag erwarteten. Die Angebote richteten sich an alle Altersklassen. Im Fokus natürlich: die Kinder. Die freuten sich über eine Hüpfburg und zahlreiche Spielmöglichkeiten. Besonders angetan, zeigten sich die jungen Besucher von den bunten Luftballon-Aktionen des Ballonkünstlers Hakan Eren.
Der Wuppertaler stellte vieles in den Schatten, was die Gäste aus ähnlichen Veranstaltungen kannten. Er knotete etwa aus den länglichen Ballons die Figur „Ariel, die Meerjungfrau“, mit der später das schönste Ergebnis einer gemeinsamen Bastelaktion belohnt wurde. Keine einfache Entscheidung, denn den Kindern gelang es unter Anleitung, tolle Blumen aus den Ballons zu gestalten. Diese wurden am Ende sogar mit einer kleinen Sprühflasche zum duften gebracht.
Nicht selbstverständlich war die Unterstützung beim Aufbau auf dem Gelände. Zu tun gab es vor der Eröffnung am Nachmittag genug. Doch das Organisationsteam bekam unerwartete Hilfe: „Flüchtlinge und auch Obdachlose haben kräftig mit angepackt“ freute sich Elvira Wiegand sichtlich gerührt.
Immerhin soll die Veranstaltung auch dazu dienen, verschiedenste Menschen zusammenzubringen, besonders auch die, die am nahegelegenen Bahnweg leben. Das habe hervorragend funktioniert, stellte die „mobile“ Schulsozialarbeiterin fest. Sie ist als Mitarbeiterin der Stadt Halver auch mit den Themen Zuwanderung und Integration betraut und genießt offensichtlich großes Vertrauen: „Es kam heute auch jemand mit der Bitte zu mir, einen Brief zu übersetzen.“ Eine Bitte, der Elvira Wiegand gerne nachkam.
Freude bei den Helfern kam auch bei den Spielen der Kinder auf, denn die konnten sich durchaus für einfache Dinge wie Frisbee-Werfen oder „Hüpfkästchen“ begeistern. Auch zum Malen mussten sich viele Kinder nicht motivieren lassen.
Organisatorisch hatte alles noch besser geklappt, als beim ersten Familienfest. „Den Strom hatten wir besser unter Kontrolle“, so die Sozialarbeiterin Elvira Wiegand. Davon habe besonders die Hüpfburg profitiert. Das Familienfest wurde gemeinsam von der Stadt Halver, der Sentiris Kindervilla, der Humboldt-Schule sowie dem Jugendcafé Aquarium angeboten und organisiert.
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