Der Termin für die Neuauflage der MagiCon (Magic Convention) steht fest. Das Treffen internationaler Zauberkünstler findet am 13. und 14. April 2024 im Lüdenscheider Kulturhaus statt. Das bestätigen die Organisatoren und Veranstalter Nino Arra (43) aus Neuenrade, Hans Liszon (68) aus Lüdenscheid und Frank Wegerhoff, selbst Zauberer.

Nach dem Erfolg der Premiere im August war für die beiden passionierten Zauberer klar: Es muss eine Fortsetzung geben. „Jetzt steht der Termin. Und wir konnten Frank Wegerhoff ins Orga-Team holen“, so Nino Arra.
Angeboten werden Workshops, Seminare, eine Händlermesse sowie erneut ein Gala-Abend. Arra: „Wir planen zurzeit auch eine Kinder-Gala am Nachmittag. Dafür sollen eigens Kinder-Zauberer engagiert werden.“
600 Euro für die Obdachlosenhilfe Lüdenscheid
Mit der ersten MagiCon hat sich Lüdenscheid auf die Landkarte der Zauberer aus ganz Europa gebracht. Bei einer Amerikanischen Versteigerung von Zauberartikeln, aufgestockt von einigen Firmenspenden, wurde zudem 600 Euro für die Obdachlosenhilfe Lüdenscheid gesammelt. „Die haben es verdient, sie machen einen tollen Job“, lobt Nino Arra.
Eintrittskarten ab Ende Oktober im Kulturhaus
Karten für das Zauberer-Event, zu dem auch wieder ein Gala-Abend im großen Saal des Kulturhauses für alle Interessierten angeboten werden soll, wird es voraussichtlich ab Ende Oktober direkt im Lüdenscheider Kulturhaus oder online geben.
Arra: „Die Idee, nicht einfach nur Tricks zu lernen, sondern sich auch als Künstler weiterzuentwickeln und dabei besser zu werden, war der Grundgedanke. Und damit war dann auch schon die Idee der MagiCon geboren. Denn wo lernt man mehr als an einem Ort, wo alles zusammenkommt?“
Die ersten Künstler haben zugesagt
Die persönliche Entwicklung und die Entfaltung der eigenen Rolle: das ist es, was die MagiCon zu einem besonderen Kongress werden lässt. Nino Arra: „Denn was nutzen die besten Tricks, wenn man sie nicht ordentlich präsentieren kann?“ Das können die Magier in Lüdenscheid. Die ersten haben bereits ihre Zusage gegeben – unter ihnen Christian Knudsen und Jaan Sarfraz.
Christian Knudsen
Schon früh hat sich Christian Knudsen einen Namen in der Zauberszene gemacht: In jungen Jahren nahm er an nationalen und internationalen Zauberwettbewerben teil und gewann dabei zahlreiche Preise.
So erhielt er 1985 in Berlin in der Sparte Kartenmagie den renommierten Prix Juventa Magica und wurde Deutscher Jugendmeister in derselben Kategorie. Später saß er selbst in der Jury großer Wettbewerbe wie den Deutschen Meisterschaften der Zauberkunst.

Christian Knudsen ist Autor unzähliger Beiträge in Fachmagazinen und vieler Bücher zur Zauberkunst wie dem Branchenbestseller „Herzblut“. Hannes Höller, der renommierte Publizist von Zauberschriften, schrieb zu dem Werk: „Meines Erachtens das beste Nachkriegsbuch zur Zaubertechnik!“ Der Magische Zirkel von Deutschland, die mit Abstand größte Zaubervereinigung hierzulande, würdigte sein literarisches Gesamtwerk mit dem Titel „Schriftsteller des Jahres 2017“.
Als Zauberexperte war Christian Knudsen federführender Redakteur der „Magie“, der auflagenstärksten Zauberfachzeitschrift Deutschlands, und hat als prominenter Zauberlehrer im Rahmen von mehr als 250 Seminaren und Workshops im deutschsprachigen In- und Ausland seine Erfahrung als Zauberer weitergegeben.
Jaan Sarfraz
Mit dem Zaubern angefangen hat Jaan Sarfraz vor rund acht Jahren, als er das erste Mal einen „modernen“ Magier im Fernsehen sah. Die ersten Tricks lernte er im Internet. Schnell bemerkte er, was ihm die Zauberei wirklich bedeutete und widmete immer mehr Zeit in seine neu entdeckte Leidenschaft. Jaan Sarfraz zeigte seine Tricks auf der Straße und in den sozialen Netzwerken. Auf TikTok wurde der Frankfurter Magier bereits über 10 Millionen Mal angeklickt und hat über 100.000 Fans aufgebaut. Mittlerweile performt er auf Geburtstagsfeiern, Hochzeiten und Firmenevents in ganz Deutschland und arbeitet täglich wie besessen an seinen Illusionen.








