„Wir warten täglich aufs Gutachten“, sagt Polizei-Pressesprecher Marcel Dilling auf Nachfrage von LokalDirekt. Die Staatsanwaltschaft gab den sichergestellten Lkw inzwischen frei. Mithilfe dieses Gutachtens erhoffen sich die Ermittler, weitere Schlüsse zum Unfallhergang ziehen zu können. Auszuschließen, so Dilling, seien etwa technische Defekte. Auch das Handy sei sichergestellt worden, bestätigt er auf Nachfrage. Dazu lägen noch keine Erkenntnisse vor.
Die 55-jährige Lkw-Fahrerin macht laut Polizei von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und schweigt zum Unfallhergang. Aktuell steht der Verdacht der fahrlässigen Tötung im Raum. Sie geriet am 18. April mit einem Sattelschlepper mit Auflieger im Kurvenbereich der L528 auf die Gegenfahrbahn.
Bei dem Unfall kam eine Person ums Leben, die Beifahrerin wurde lebensgefährlich verletzt und fünf weitere Menschen wurden leicht verletzt. Die schwerverletzte Beifahrerin befindet sich nach Angaben der Polizei weiterhin in stationärer Behandlung.
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