In der Jahreshauptversammlung am 16. Mai wurde nach ausführlicher Diskussion einstimmig beschlossen, den 2015 gegründeten Flüchtlingsverein zum 31. August aufzulösen. Auch die Räume des Flüchtlingstreffs „Move“ werden gekündigt. Für die Auflösung gab es laut dem Vorsitzenden Friedhelm Pawlofsky sowohl personelle als auch finanzielle Gründe: „Da der seit Beginn aktive Vorstand für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stand und neue Bewerber nicht gefunden werden konnten, wäre eine Fortführung nicht möglich gewesen“, erklärt er. Der Hilfebedarf der Flüchtlinge sei deutlich gesunken und für einen Treffpunkt bestehe kaum noch Bedarf.
Die aktuell noch laufenden Deutschkurse und die Selbsthilfegruppe können an anderen Orten weiterhin stattfinden. Dasselbe gilt auch für die von der Diakonie angebotenen Beratungsstunden. „Alle Netzwerke, die vom Verein in den vergangenen neun Jahren aufgebaut wurden, können und sollen auf privater Ebene weiterhin genutzt werden, sodass die Auflösung des Vereins für die Lage der Flüchtlinge vor Ort keine Nachteile bringt“, sagt Pawlofsky abschließend.










