Darauf wies Jochen Sulies, Pressesprecher der MVG, die den Busverkehr betreut, auf Anfrage hin. Aktuelle Zahlen zeigen: im Mai nutzten „nur“ 1.995 Gäste (ca., 22,5 Prozent weniger) das Shuttle, das mit 17.333 Kilometern auch entsprechend weniger Strecke zurücklegte. Die Zahl der Fahrten verringerte sich von 1.747 im April auf 1.486 im Mai – ein Rückgang um etwa 15 Prozent.
Im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Struktur und Verkehr hatte Markus Bruch, beim Kreis zuständig für die Organisation des ÖPNV, am 23. Mai über die Resonanz nach dem Start des Pilotprojektes informiert. Danach wurde „BEA“ von Beginn an „sehr gut angenommen“. Im April hatten 2.573 Passagiere den Bus genutzt. Bruchs Bilanz am 23. Mai: „Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung.“ Der Rückgang im Mai wird mit „Sondereffekten“ erklärt. Nach dem Start Ende März konnten Kunden den Bus bis Ende April kostenlos nutzen.
„BEA“ steht für „Bestellen, Einsteigen, Ankommen“. Das Konzept basiert auf einem modernen und kundenorientierten Verkehrssystem, bei dem Fahrgäste ihre Fahrt per App oder telefonisch buchen können. Die Fahrt wird dann von einem speziell markierten Kleinbus entsprechend der angegebenen Route und möglichst zum Wunschzeitpunkt ausgeführt. Zur Wunschliste gehört auch eine Erweiterung des Bediengebiets. Darüber, lässt Sulies durchblicken, müsse erst noch entschieden werden. Anpassungen des Angebotes hatte er schon früher nicht ausgeschlossen.









