Besonders hervor hebt Claudia Schilling, Pressesprecherin der Feuerwehr Breckerfeld, die reibungslose Zusammenarbeit mit den Wehren aus Gevelsberg, Sprockhövel, Ennepetal, Schwelm, Schalksmühle sowie mit dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), die – wie berichtet – zur überörtlichen Hilfeleistung der Hagener und Breckerfelder Feuerwehr in das Einsatzgebiet im Bereich Kettelbach/Egge geeilt waren.

Feuer breitete sich rasch aus
Was zunächst wie ein kleiner Brand auf weniger als 100 Quadratmetern wirkte, entwickelte sich rasch zu einem Flächenbrand von rund 9000 Quadratmetern. „Trockene Vegetation und auffrischender Wind führten dazu, dass sich das Feuer schnell ausbreitete – und auch unterirdisch erneut entfachte. Erst gegen 23:30 Uhr konnte der Einsatz für die ehrenamtlichen Kräfte aus Breckerfeld beendet und die Einsatzstelle an die Feuerwehr Hagen übergeben werden“, so Schilling.

Zahlreiche Notrufe gingen ein
Der Dank der Freiwilligen Feuerwehr richte sich aber nicht nur an die eingesetzten Kräfte, sondern auch an die Bevölkerung für ihre Wachsamkeit: „Zahlreiche Notrufe hatten die Leitstellen frühzeitig auf die Rauchentwicklung und den Feuerschein aufmerksam gemacht – Hinweise, die für einen schnellen Einsatz entscheidend waren.“

Wichtiger Appell an die Bürger
„Angesichts der anhaltenden Trockenheit und der erhöhten Waldbrandgefahr ist größte Vorsicht geboten“, warnt die erfahrene Feuerwehrfrau. Derzeit herrsche aufgrund der fehlenden Niederschläge eine extreme Trockenheit im Boden. „Wir bitten alle Mitbürger, sich im Wald umsichtig zu verhalten – offenes Feuer, Rauchen oder achtlos weggeworfene Glasflaschen können verheerende Folgen haben.“ Wer Rauch oder Flammen sehe, sollte nicht zögern, sofort die 112 zu wählen: „In einem Ernstfall wie gestern zählen Minuten!“