Immer Donnerstags werkeln die mittlerweile rund 35 aktiven Mitglieder in den Vereinsräumen im Industriegebiet Weißenpferd an ihren Modulen und entwickeln diese dabei stets weiter. Bei den zwei Ausstellungen im Jahr präsentieren sie sowohl ihre Spur1-Anlage als auch die wesentlich umfangreichere HO-Anlage.
Seit Vereinsgründung – also seit rund 34 Jahren – zeichneten federführend Peter Bell und Jürgen Rust für die Geschicke verantwortlich. Im Juni 2023 übernahm ein neuer Vorstand und löste dabei ein routiniertes Team ab. „Wir treten in große Fußabdrücke“, kommentiert Vorsitzender Markus Kerspe und erzählt schmunzelnd, auf Nachfrage, ob es denn große Veränderung durch das neue Team gäbe, dass sie nun endlich eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet hätten. Grundsätzlich scheint ihnen das Thema Digitalisierung am Herzen zu liegen, denn die Überarbeitung der Website, ein Newsletter und die Einrichtung einer Cloud stehen auf der Agenda. Auch die Weiterbildung der Mitglieder ist ihnen ein Anliegen, denn auch Seminare stehen auf der To-Do-Liste.
Auch sonst hat sich seit der letzten Ausstellung zu Beginn des Jahres einiges weiterentwickelt. So wurde der Schattenbahnhof mit einem Wendel an die Hauptstrecke angeschlossen und weiterentwickelt, die Anlage um zwei Module – einen Friedhof und einen geplanten Bauernhof – erweitert und eine Zugstrecke zu einem geplanten Hafen angebunden.
Dem Halveraner Modelleisenbahnclub würde etwas fehlen, wenn die Mitglieder die Stadt Halver nicht auf eigenen Modulen nachgebaut hätten. So findet man zum Beispiel die Herpine, den alten Bahnhof, die Karlshöhe und auch das „Runde Eck“, was mit sehr filigraner Arbeit durch André Gedigk nachgebaut wird. Dabei bedient er sich zukünftig einem Laser, der Pappe sehr genau schneiden kann und somit ein Nachbau noch realistischer wird.

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